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April 2017 Juni 2017
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Nicht nur in Hamburg, sondern weltweit wird der Lebensraum Stadt durch veränderte ökonomische Voraussetzungen, politische Verfehlungen und als spekulatives Anlageobjekt zunehmend zur Kulisse des Stadtmarketings. Dadurch entstehen nicht nur kulturelle und soziale Verdrängungsprozesse: Die gesellschaftlichen Auswirkungen solcher Szenarien produzieren zuweilen auch Nischen, die von der Verwertungslogik übersehen werden, und Lücken, aus denen utopische Gedankensprünge aufblitzen. Unsere Filme zeigen alternative Konzepte, gewagte Zukunftsvisionen sowie besonders gelungene Fehlschläge und Wohn-Albträume. Wir erwarten viele Gäste zu Filmgesprächen!

Passend zum Thema wollen wir die Gelegenheit nutzen, Standort und Raum unseres Kinos selbst zu reflektieren - daher haben wir gemeinsam mit der Fotografin Johanna Klier eine sich wandelnde räumliche Veränderung in unserem Kino vorgenommen. Also: hereinspaziert...

Diese Reihe wird unterstützt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Das Programm:

Song from the Forest
Donnerstag
04. Mai, 20:00 Uhr

Architektur Doppelscreening
Donnerstag
04. Mai, 22:00 Uhr

Drehort:Hamburg: Planet der Kannibalen
Freitag
05. Mai, 20:00 Uhr

Entlarvt die Rassisten: Der Kuaför aus der Keupstrasse
Samstag
06. Mai, 18:00 Uhr

Entlarvt die Rassisten: Kurzfilmprogramm
Samstag
06. Mai, 20:00 Uhr

Q-Movie Bar: Gender Trouble und Orchids - My Intersex Adventure Gender Trouble
Samstag
06. Mai, 22:00 Uhr

Der blaue Tiger
Sonntag
07. Mai, 16:00 Uhr

Welcome to Hell - Reitschule Bern - 25 Jahre Paradies der schwarzen Schafe
Sonntag
07. Mai, 18:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Ulrich Seidl und die bösen Buben
Dienstag
09. Mai, 20:00 Uhr

Von Katzen und Menschen (und der Kunst des Nutzlosen)
Donnerstag
11. Mai, 19:30 Uhr

The Cruise
Donnerstag
11. Mai, 22:00 Uhr

Kurzfilmabend: (Wohn)Stä(d)t(t)e(n) mit Katzensuchbild
Samstag
13. Mai, 20:00 Uhr

Arab Filmclub: Die Nacht / Al-Leil
Sonntag
14. Mai, 15:00 Uhr

Parchim International
Sonntag
14. Mai, 18:00 Uhr

Göttliche Lage - Eine Stadt erfindet sich neu
Sonntag
14. Mai, 20:00 Uhr

Parchim International
Donnerstag
18. Mai, 20:00 Uhr

Welcome to Hell - Reitschule Bern - 25 Jahre Paradies der schwarzen Schafe
Donnerstag
18. Mai, 22:00 Uhr

Zwei Filme von Lotte Schreiber: GHL und Tlatelolco
Samstag
20. Mai, 20:00 Uhr

The Cruise
Samstag
20. Mai, 22:30 Uhr

Zwei Filme von Lotte Schreiber: GHL und Tlatelolco
Sonntag
21. Mai, 16:00 Uhr

Architektur Doppelscreening
Sonntag
21. Mai, 19:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Das radikal Böse
Dienstag
23. Mai, 20:00 Uhr

Song from the Forest
Donnerstag
25. Mai, 20:00 Uhr

Göttliche Lage - Eine Stadt erfindet sich neu
Donnerstag
25. Mai, 22:00 Uhr

Wohnst Du noch oder stirbst Du schon?: La Comunidad
Samstag
27. Mai, 22:00 Uhr

Midnightmovie: 5 Zimmer, Küche, Sarg
Samstag
27. Mai, 23:59 Uhr

Midnightmovie: Shivers
Sonntag
28. Mai, 2:00 Uhr

Der blaue Tiger
Sonntag
28. Mai, 16:00 Uhr

Von Katzen und Menschen (und der Kunst des Nutzlosen)
Sonntag
28. Mai, 18:00 Uhr




Die Filme im Einzelnen:




 
 
Song from the Forest  
D, 2013, 97 min, OmU, digital

Regie: Michael Obert

Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen geheimnisvollen Gesang. Er fand ihn schließlich bei den Bayaka-Pygmäen - und kam nicht mehr zurück. Mit seinem nun 13-jährigen Sohn Samedi reist er nach 25 Jahren zurück nach New York. Dort treffen sie unter anderem seinen engsten Freund Jim Jarmusch.
Am 4.5. zu Gast: der Tonmann Timo Selengia

Donnerstag, 04. Mai, 20:00 Uhr
Donnerstag, 25. Mai, 20:00 Uhr






 
 
Architektur Doppelscreening  
Futuro - A New Stance for Tomorrow und Koolhaas Houselife

87 min

Futuro - A New Stance for Tomorrow
FI 1998, 29 Min., OmU, 35mm, Regie: Mika Taanila
Das Freizeit-Haus Futuro wurde 1968 vorgestellt. Der kühne Entwurf des Architekten Matti Suuronen erinnerte sehr an das damals übliche Aussehen von UFOs. Das Haus war schick, haltbar, pflegeleicht und zunächst ein Erfolgsmodell. Gestiegene Kunststoffpreise nach der Ölkrise bereiteten der Wohn-Utopie ein jähes Ende.

Koolhaas Houselife
F 2008, 58 Min., OmeU, digital, Regie: Ila Bêka, Louise Lemoine
Das Maison á Bordeaux, vom Architekten Rem Koolhaas entworfen, birgt eine Reihe architektonischer und technischer Kuriositäten. Durch die Geschichten und täglichen Aufgaben von Guadalupe Acedo, der Haushälterin, eröffnet sich die Intimität des Hauses in der zwei Welten aufeinanderprallen.

Donnerstag, 04. Mai, 22:00 Uhr
Sonntag, 21. Mai, 19:00 Uhr




 
 
Drehort:Hamburg: Planet der Kannibalen  
D, 2001, 90 min, digital

Regie: H.-C. Blumenberg
Darsteller: Minh-Khai Phan-Thi, Florian Lukas, Vadim Glowna, Barbara Auer, Heikko Deutschmann, Matthias Fuchs, Nina Petri, u.v.a.

Im Rahmen der Retrospektive der Hamburger Filme des Filmenacher H.-C.Blumenberg zeigt Drehort:Hamburg: "Planet der Kannibalen"

Deutschland im Jahre 2020: das System ist zusammengebrochen, das einzige, was noch funktioniert, ist das Fernsehen, das mit extremem Gameshows um die Gunst der Zuschauer kämpft. Nur zwei Sender sind noch übrig: Alphaplus und Eurolux - und beide kämpfen um die Alleinherrschaft im Kontrollstaat . Als der Chef von Alphaplus erschossen wird, gerät die Reporterin Emma Trost in Verdacht und muss fliehen.
H.-C. Blumenbergs Science-Fiction Satire erzählt mit makabren Humor von menschenverachtenden Medien-Tycoons, strengen Dominas, Kannibalen und Kriminalisten und entlarvt gnadenlos die Praktiken um die Fernsehquoten. Die in nur 18 Tagen, komplett in Schwarzweiß abgedrehte Low-Budget Produktion mit Starbesetzung zeichnet eine Medienzukunft, die bereits begonnen hat.
Der Regisseur und einige Mitwirkende, u.a. Florian Lukas werden anwesend sein und stehen danach zum Filmgespräch bereit.

Freitag, 05. Mai, 20:00 Uhr


   
Entlarvt die Rassisten: Der Kuaför aus der Keupstrasse  
D, 2015, 92 min, OmU

Regie: Andreas Maus

Am 9. Juni 2004 explodiert vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe. Anhand von Zeugenaussagen und Verhörprotokollen rekonstruiert und re-inszeniert Andreas Maus die Erfahrungen der Betroffenen und die Ermittlungen der Polizei. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde polizeilich strikt ausgeschlossen, stattdessen richtet sich der Verdacht gegen die Opfer. Erst Jahre später wird für die Behörden deutlich, dass der Anschlag dem sogenannten NSU zuzuordnen ist. Der Dokumentarfilm entlarvt strukturellen Rassismus in Deutschland und die effekthascherische Augenwischerei des Staatsapparates.

In Kooperation mit dem Tribunal "NSU-Komplex auflösen" zeigt das B-Movie zwei Programme zum strukturellen Rassismus. Die Filme umspannen die Zeit von 1990 bis 2016 und machen die breit gefächerte Ignoranz gegenüber rassistischen Strukturen im gesellschaftlichen Kontext sichtbar. So zum Beispiel der nationale Taumel der wiedervereinigten Deutschen, die rassistischen Spaltungen der Gesellschaft und machtvolle Marginalisierungen. Dies sind zugleich Gründe für die jahrelange Leugnung rechten Terrors und dessen nie erfolgte adäquate Aufarbeitung. www.nsu-tribunal.de

mit Diskussion und Gästen

Samstag, 06. Mai, 18:00 Uhr


   
Entlarvt die Rassisten: Kurzfilmprogramm  
63 min

Das Programm untermauert die zur schrecklichen Tatsache gewordene These Hito Steyerls, dass die "Integration des so beliebten Rassismus" im gesellschaftlichen und politischen Mainstream angekommen ist. Fremdenhass und Antisemitismus scheinen als Normalität anerkannt und tief verwurzelt, wie ein junges Paar bei der Wohnungssuche erfahren muss. In Hoyerswerda wurde Gewalt gegenüber Flüchtlingen im September 1991 zum Alltag. Es folgten weitere Übergriffe und Morde, auch in Hamburg und Umgebung. Die frühen 90er Jahre sollten zur Lehrstunde der späteren NSU-Mitglieder werden.
Normalität 1-10 (AT/D 1999-2001, Regie: Hito Steyerl, 36 Min., digital)
Mit Blick auf Wien (AT 2008, Regie: Johanna Moder, 11 Min., digital)
Dokument Hoyerswerda (D 2014, Regie: Thomas Kaske, 16 Min., digital)

In Kooperation mit dem Tribunal "NSU-Komplex auflösen" zeigt das B-Movie zwei Programme zum strukturellen Rassismus. Die Filme umspannen die Zeit von 1990 bis 2016 und machen die breit gefächerte Ignoranz gegenüber rassistischen Strukturen im gesellschaftlichen Kontext sichtbar. So zum Beispiel der nationale Taumel der wiedervereinigten Deutschen, die rassistischen Spaltungen der Gesellschaft und machtvolle Marginalisierungen. Dies sind zugleich Gründe für die jahrelange Leugnung rechten Terrors und dessen nie erfolgte adäquate Aufarbeitung.

mit Diskussion und Gästen

www.nsu-tribunal.de

Samstag, 06. Mai, 20:00 Uhr


   
Q-Movie Bar: Gender Trouble und Orchids - My Intersex Adventure Gender Trouble  
84 min

GB 2003, Roz Mortimer, 24 Min., OmU, digital
Vier intergeschlechtliche Menschen erzählen in "Gender Trouble" offen und selbstbewusst von ihren sehr unterschiedlichen Lebenswegen. Trigger Warnung: In der Kurzdokumentation wird von sexueller Gewalt berichtet.

Orchids - My Intersex Adventure
Australien 2010, Phoebe Hart, 60 Min., OmeU, digital
Phoebe Hart zeichnet in ihrer autobiographischen Dokumentation ein fassbares Bild von intersexuellen Menschen, zu deren Leben in unserer Zeit noch immer Pathologisierung und Verstümmelung gehören. Zusammen mit ihrer Schwester geht sie auf einen Kamera-Roadtrip quer durch Australien. Die Dokumentation hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen.

Präsentiert in Kooperation mit Queeramnesty Hamburg Intersex-Filme
Im Mai erscheint ein Bericht von Amnesty International zu Menschen in Deutschland, die wegen ihrer körperlichen Geschlechtsmerkmale schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.

im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussion

Samstag, 06. Mai, 22:00 Uhr




 
 
Der blaue Tiger  
CS/D/SLO, 2011, 91 min, DF, digital, FSK 0 / empfohlen ab 7 Jahren

Regie: Petr Oukropec

Wie eine vergessene Insel liegt der alte botanische Garten mitten in der Stadt. Hier leben Johanna und ihr bester Freund Mathias. Als der Bürgermeister den Garten abreißen will, überlegen die beiden, wie sie ihr fantastisches Zuhause retten könnten. Da taucht eines Nachts ein kleiner, blauer Tiger auf - kann er den Abriss verhindern?

Sonntag, 07. Mai, 16:00 Uhr
Sonntag, 28. Mai, 16:00 Uhr - reservieren




 
 
Welcome to Hell - Reitschule Bern - 25 Jahre Paradies der schwarzen Schafe  
CH, 2014, 127 min, OmU, digital

Buch & Regie: Andreas Berger
Kamera: Andreas Berger

Ein Farbtupfer mitten in der Wüste der Ordnung der Beamtenstadt Bern. Der Film führt hinein in diesen heftig pulsierenden Organismus und begleitet 9 Aktivist*innen bei ihren Tätigkeiten in die Hinterzimmer des Kulturzentrums Reitschule.

Am 7.5. zu Gast: die Protagonistin Christine Sieber

Sonntag, 07. Mai, 18:00 Uhr
Donnerstag, 18. Mai, 22:00 Uhr




 
 
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Ulrich Seidl und die bösen Buben  
AT/CH/D, 2014, 52 min, digital

Regie: Constantin Wulff

Abgrund mit Methode: Dieses Portrait zeigt den umstrittenen österreichischen Filmemacher Ulrich Seidl zum ersten Mal bei der Arbeit: Bei den Proben zu seinem Theaterstück Böse Buben / Fiese Männer und den Dreharbeiten zum Film Im Keller.

Salon und Bar ab 18:30 Uhr geöffnet, Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 09. Mai, 20:00 Uhr




 
 
Von Katzen und Menschen (und der Kunst des Nutzlosen)  
D/B, 2007, 55 min, OmU, digital

Regie: Yaël André

Katzen sind unverwüstlich wie die Plätze, die sie bewohnen - und die letzten nutzlosen Geschöpfe in einer sterilen, zweckorientierten Welt. Ein dokumentarischer Blick auf umherstreunende Katzen und Menschen.

am 11.05.
Vorfilm Bodenerhebungen
D 2016, 20 Min., digital, Regie: Doro Carl, Claudia Reiche
Umbrüche in Hamburg-Altona: Teile des Bahngeländes werden für die "Neue Mitte Altona" in eine Parkanlage verwandelt. Spekulationen der Projektentwickler und architektonische Visualisierung treffen auf Stimmen kritischer Anwohner*innen, geologische und Schadstoff-Analysen auf politische Interessen.

zu Gast sind Doro Carl und Claudia Reiche

Vorfilm am 28.05. Grund und Boden
D 2015, 32 Min., digital, Regie: Maren Grimm, Markus Fiedler
Der alte Taxirufautomat in Steinwerder hat bessere Zeiten gesehen. Nur im ehemaligen Fernmeldeamt gegenüber brennt noch Licht. Die Autoritäten des Hafens haben neue Pläne, denn Investoren locken. Langsam wird die Welt um den Taxirufautomaten herum demontiert und abgeräumt. Sein Klingeln verhallt ungehört.

zu Gast sind Maren Grimm und Markus Fiedler

Donnerstag, 11. Mai, 19:30 Uhr
Sonntag, 28. Mai, 18:00 Uhr - reservieren


   
The Cruise  
USA, 1998, 76 min, OmU, 35mm

Regie: Bennett Miller

Eine schwindelerregende Stadtrundfahrt durch New York mit dem Straßenphilosophen und Tourbusbegleiter Timothy "Speed" Levitch. Nach diesem Film "cruist" man anders durch die Straßen.

Donnerstag, 11. Mai, 22:00 Uhr
Samstag, 20. Mai, 22:30 Uhr












 
 
Kurzfilmabend: (Wohn)Stä(d)t(t)e(n) mit Katzensuchbild  
120 min

International 1950 - 2014, ca. 120 Min., verschiedene Formate und Sprachfassungen
Ein Potpourri aus ca. 15 Filmen, das die Themen urbanes (Zusammen)Leben und Wohnen im öffentlich und privat gestalteten (Wohn)Raum aus diversen Perspektiven, zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Genres ausleuchtet.
Vom skurril behaglichen 50er Jahre Werbefilm zum ungemütlichen Polizeilehrvideo aus den 70ern über aktuelle experimentelle Dokus zum Un/Sinn des Bauens bis zu tierischen Abriss- und menschlichen Umbauszenarien sowie subversiver Gentrification-Kinowerbung: dieses Programm lässt keinen Widerspruch aus und öffnet Tür und Tor für mockumental aufgeräumte, dokumentarisch unaufgeräumte Künstlerhaushalte und Wohnzimmerlandschaftenbewohner in bester Plattenbaulage.

Es laufen:

Die Besiedlung Montréals
CH 2000, 5:47 Min., digital, Regie: Philipp Gasser

Utrechter Hütte
D 2003, 2:30 Min., digital, Regie: Franz Höfner

Wir haben schon eine ganze Stadt gebaut
DDR 1968, 4 Min., digital, Regie: Volker Koepp

Wir haben eine ganze Stadt umgebaut
D 2005, 11 Min., digital, Regie: Marcel Neudeck

demo_lition
D 2011, 12:26 Min., digitl, Regie: Doro Carl und Claudia Reiche

...aufgeräumt
BRD 1984/85, 6:35, 16mm, Regie: Klaus Weller

Sophie Charlotte Baujahr 2013
D 2014, 10 Min., digital, Regie: Bert Gottschalk

Bauangriff
D 2015, 7:20 Min., digital, Regie: Laura Engelhardt

Die gute Lage
D 2006, 13:38 Min., digital, Regie: Nancy Brandt

Bongo Bong
IR 2006, 5:24 Min., engl. OF, digital, Regie: Ken Wardrop

Pixels
F 2010, 2:45 Min, digital, Regie: Patrick Jean

Frankfurt fühlen
D 1990, 3 Min, digital, Regie: Martin Kirchberger

Wohnhaft
D 2001/2004, 8:30 Min., 35mm, Regie: Bernhard Marsch

A-Clips, Staffel I
D 1997, 35mm, A-Clip Kollektiv
Customers Only 1 Min.
B-Aktie 1:20 Min.
Gentrification 1:20 Min.

Kamen Süd
D 1989, 7 Min., OF mit frz. UT, 16mm, Regie: Ricki Kalbe und Barbara Kasper

Samstag, 13. Mai, 20:00 Uhr


   
Arab Filmclub: Die Nacht / Al-Leil  
SYR, 1992, 119 min, OmeU, digital

Regie: Mohamad Malas
Darsteller: Sabah al-Jazairi, Omar Malas, Maher Sleibi, Riad Shahrour

Ein Mann begibt sich auf die Spuren eines Vaters, der immer wieder verschwand, um für die Demokratie zu kämpfen - bis klar wurde, dass er nie wieder zurückkehren wird. Mohamed Malas verquickt in seinem Klassiker autobiografische und historische Inhalte mit einer traumähnlichen Erzählstruktur, in der sich die Zeitebenen überlagern.

der Eintritt ist frei

Sonntag, 14. Mai, 15:00 Uhr




 
 
Parchim International  
D, 2015, 93 min, digital

Regie: Stefan Eberlein, Manuel Fenn

Provinzflughafen als Brennpunkt der Globalisierung: Ein chinesischer Investor kauft den alten Militärflughafen in Mecklenburg Vorpommerns tiefster Provinz. Seine Vision: eine internationale Drehscheibe für Flugfrachtverkehr zwischen China und Afrika. Eine Wunschmaschine?

Sonntag, 14. Mai, 18:00 Uhr
Donnerstag, 18. Mai, 20:00 Uhr


   
Göttliche Lage - Eine Stadt erfindet sich neu  
D, 2014, 100 min, digital

Regie: Michael Loeken, Ulrike Franke

Dortmund-Hörde: Auf dem ehemaligen Stahlwerksgelände im Herzen des Arbeiterviertels entsteht eine luxuriöse Wohnanlage um den neu angelegten Phoenix-See. Begleitet von Interesse bis Argwohn soll Hörde wie Phönix aus der Asche aufsteigen, aber...

Am 14.5 ist Nina Schuster, Redakteurin der Zeitschrift suburban, zu Gast

Sonntag, 14. Mai, 20:00 Uhr
Donnerstag, 25. Mai, 22:00 Uhr






 
 
Zwei Filme von Lotte Schreiber: GHL und Tlatelolco  
91 min

Tlatelolco
MEX/AT 2011, 75 Min., OmU, digital, Regie, Drehbuch, Schnitt: Lotte Schreiber
Als visionäre Hochhäuserlandschaft für die Arbeiterschicht im Herzen Mexico Citys wurde Tlatelolco in den 1960er Jahren erbaut. Der Distrikt ist geprägt von der gewaltvollen Repression der Studentenproteste 1968 und dem Erdbeben von 1985. Mit sprechenden Bildern folgt der Film dem Echo der Geschichte in die Gegenwart.

Vorfilm: GHL
AT 2012, 16 Min., digital, Regie, Drehbuch, Schnitt: Lotte Schreiber, mit Michael Krassnitzer
Ein Phantom in Menschengestalt und mit Anzug streift durch das leere "Gänsehäufel" - dem meistbesuchten Freibad Wiens. "ich habe nur das getan, was die Kunden von mir wollten": spricht er in sein Handy...

Lotte Schreiber ist an beiden Terminen zu Gast

Samstag, 20. Mai, 20:00 Uhr
Sonntag, 21. Mai, 16:00 Uhr


   
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Das radikal Böse  
D/US, 2013, 96 min, digital

Regie: Stefan Ruzowitzky

Warum wurden im 2. Weltkrieg junge Männer zu Massenmördern? Anhand von wissenschaftlichen Experimenten, Tagebuchaufzeichnungen und Gerichtsprotokollen versucht der Film der Psychologie des Genozids auf die Spur zu kommen.

zu Gast ist der Historiker Hannes Heer

Salon und Bar ab 18:30 Uhr geöffnet, Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 23. Mai, 20:00 Uhr


   
Wohnst Du noch oder stirbst Du schon?: La Comunidad  
Die lange Filmnacht über Häuserkampf, Wohnungsnöte und die dunklen Seiten des Zusammenlebens

ES, 2000, 203 min, OmeU, digital

Regie: Álex de la Iglesia
Darsteller: Carmen Maura, Eduardo Antuña, Sancho Gracia

Bei einer Wohnungsbesichtigung gefällt Maklerin Julia das angebotene Objekt selbst so gut, dass sie heimlich ihren Geliebten zu einer romantischen Nacht einlädt. Als die Feuerwehr in der Nachbarwohnung den vor Wochen gestorbenen Bewohner findet, kommt Julia einem lukrativen Geheimnis auf die Spur und lernt schnell die bizarre Hausgemeinschaft kennen und fürchten.

Samstag, 27. Mai, 22:00 Uhr - reservieren


   
Midnightmovie: 5 Zimmer, Küche, Sarg  
NZ, 2014, 85 min, DF, digital

Regie: Jemaine Clement
Darsteller: Taika Waititi, Jemaine Clement, Jonathan Brugh

Dokus von Wohngemeinschaften sind im Trash-TV total in Mode. Was aber, wenn statt des solariumgebräunten Prolls und dem blondierten Püppchen Vampire über ihr Zusammenleben in einer unheiligen WG erzählen. Dann wird es nicht nur lustig und böse, sondern auch etwas lehrreich.

Samstag, 27. Mai, 23:59 Uhr - reservieren




 
 
Midnightmovie: Shivers  
CA, 1975, 87 min, DF, 35mm

Regie: David Cronenberg
Darsteller: Paul Hampton, Lynn Lowry, Barbara Steele

Im futuristischen Wohn-Komplex "Starliner Towers" findet ein wurmähnlicher Parasit ideale Fortpflanzungsbedingungen. Rasant breitet er sich unter den meist jungen Bewohnern wie eine Geschlechtskrankheit aus und führt bei den Infizierten zu sexueller Raserei.

Sonntag, 28. Mai, 2:00 Uhr - reservieren

     
 
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