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Februar 2017  
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Le Strich tres  

Eid Mubarak!

Das B-Movie feiert im März das persische Neujahr und präsentiert ein buntes Potpourri aus dem iranischen Kinosortiment. Ein poetisches Land, das es trotz Zensur, Verfolgung und Einschüchterung immer wieder schafft mit erfrischenden Filmen zu überraschen! Eine Kostprobe gefällig?
Mit herzlichem Dank an das Ghasedak Magazin.
Das Programm mit persischen Texten gibt es als PDF (4,4 MB) zum Download.

Das Programm:

Der Apfel
Donnerstag
02. März, 20:00 Uhr

Raving Iran
Donnerstag
02. März, 22:00 Uhr

Kinotreff für Gehörlose, Schwerhörige und Hörende: Kino für Kids
Samstag
04. März, 16:00 Uhr

Modest Reception
Samstag
04. März, 20:00 Uhr

Q-Movie Bar präsentiert: Kumu Hina
Samstag
04. März, 22:00 Uhr

Under the Shadow
Sonntag
05. März, 18:00 Uhr

Nader und Simin - Eine Trennung
Sonntag
05. März, 20:00 Uhr

Das Schreiben und das Schweigen
Mittwoch
08. März, 19:30 Uhr

I Don't Belong Anywhere - Le cinéma de Chantal Akerman
Mittwoch
08. März, 22:30 Uhr

Raving Iran
Donnerstag
09. März, 20:00 Uhr

Der Apfel
Donnerstag
09. März, 22:00 Uhr

Der Wind wird uns tragen
Samstag
11. März, 19:30 Uhr

Nader und Simin - Eine Trennung
Samstag
11. März, 22:00 Uhr

Modest Reception
Sonntag
12. März, 18:00 Uhr

Der Wind wird uns tragen
Sonntag
12. März, 20:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: You Drive Me Crazy
Dienstag
14. März, 20:00 Uhr

Der Geschmack der Kirsche
Donnerstag
16. März, 20:00 Uhr

Modest Reception
Donnerstag
16. März, 22:00 Uhr

Der Geschmack der Kirsche
Samstag
18. März, 19:30 Uhr

Der Wind wird uns tragen
Samstag
18. März, 21:30 Uhr

Midnightmovie: Tanz der Teufel - Uncut
Samstag
18. März, 23:59 Uhr

Raving Iran
Sonntag
19. März, 18:00 Uhr

Der Apfel
Sonntag
19. März, 20:00 Uhr

The Salesman
Donnerstag
23. März, 19:00 Uhr

Nader und Simin - Eine Trennung
Donnerstag
23. März, 21:30 Uhr

Der Apfel
Samstag
25. März, 20:00 Uhr

Under the Shadow
Samstag
25. März, 22:00 Uhr

Midnightmovie: Tanz der Teufel - Uncut
Samstag
25. März, 23:59 Uhr

Arab Filmclub: Träume von der Stadt (Ahlam al-Madina)
Sonntag
26. März, 15:00 Uhr

The Salesman
Sonntag
26. März, 18:00 Uhr

Modest Reception
Sonntag
26. März, 20:30 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Original Copy
Dienstag
28. März, 20:00 Uhr

The Salesman
Donnerstag
30. März, 20:00 Uhr

Raving Iran
Donnerstag
30. März, 22:30 Uhr




Die Filme im Einzelnen:




 
 
Der Apfel  
IRN, 1997, 86 min, OmU, 35mm

Regie: Samira Makhmalbaf
Darsteller: Massoumeh Naderi, Zahra Naderi

Die Zwillinge Massoumeh und Zahra werden von ihrem starrsinnigen Vater zu Hause 12 Jahre eingesperrt. Er geht betteln und die Töchter dürfen nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Sein oberstes Credo lautet: Schutz ist wichtiger als Freiheit! Doch eine Sozialarbeiterin aus der Nachbarschaft macht mobil und will den Kindern helfen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Die iranische Regisseurin Samira Makhmalbaf war bei den Dreharbeiten erst 17 Jahre alt.

Donnerstag, 02. März, 20:00 Uhr
Donnerstag, 09. März, 22:00 Uhr
Sonntag, 19. März, 20:00 Uhr
Samstag, 25. März, 20:00 Uhr - reservieren






 
 
Raving Iran  
IRN/CH, 2016, 84 min, OmU, DCP

Regie: Susanne Regina Meures

Die beiden Freunde Anoosh und Arash lieben Musik. Ihre Passion ist Techno. Da gibt es nur ein Problem: Techno Musik ist in der strengen islamischen Republik alles andere als erwünscht. Die Dokumentation zeigt die problematische Ausübung des DJ-Seins im Iran und die anschließende Ausreise der sympathischen Protagonisten zu einem Techno-Rave nach Zürich. Das Ausland bietet ihnen auf Anhieb alles, wovon sie jemals geträumt haben, allerdings läuft ihr Visum in wenigen Tagen ab!

Donnerstag, 02. März, 22:00 Uhr
Donnerstag, 09. März, 20:00 Uhr
Sonntag, 19. März, 18:00 Uhr
Donnerstag, 30. März, 22:30 Uhr - reservieren


   
Kinotreff für Gehörlose, Schwerhörige und Hörende: Kino für Kids  
Immer mit dabei - der kleine Maulwurf. Der Eintritt ist frei. Nähere Infos unter:

www.kinotreff.wordpress.com

Samstag, 04. März, 16:00 Uhr




 
 
Modest Reception  
IRN, 2012, 100 min, OmU, DCP

Regie: Mani Haghighi
Darsteller: Mani Haghighi, Taraneh Alidoosti

Ein bizarres Road-Movie in einem iranischen Gebirge. Ein älterer Mann und eine junge Frau verschenken willkürlich Geldsäcke an Dorfbewohner. Die einzige Bedingung: Die Begünstigten müssen sich auf die unmoralischen Spielchen der Protagonisten einlassen. So verlangen sie beispielsweise von einem LKW-Fahrer, das Geld nicht mit seinen hungernden Verwandten zu teilen und verbieten einem Lehrer, sein verstorbenes Kind zu begraben, dafür bekäme er dann genug Geld, um seine übrigen Kinder großzuziehen! Eine bissige Satire!

Samstag, 04. März, 20:00 Uhr
Sonntag, 12. März, 18:00 Uhr
Donnerstag, 16. März, 22:00 Uhr
Sonntag, 26. März, 20:30 Uhr - reservieren




 
 
Q-Movie Bar präsentiert: Kumu Hina  
USA, 2014, 77 min, OF, digital

Regie: Dean Hamer, Joe Wilson

In ihrer Doku tauchen Dean Hamer und Joe Wilson in die hawaiianische Trans*Kultur der Mahu ein. Sie treffen in Honolulu auf Hina, die Schulkinder als "Kumu" (Lehre/rin) in polynesischen Traditionsgesängen und -tänzen unterrichtet. Dass Hina eine Trans*Frau ist, ist Teil ihrer Mission, denn in der hawaiianischen Kultur war es üblich, alte Bräuche von Menschen weitergeben zu lassen, die ihre Geschlechtsidentität "in der Mitte" zwischen Frau und Mann ansiedelten.
Wer den Glauben an ein Leben im Zeichen des "Aloha" (Würde und Respekt) verloren hat, gewinnt ihn bei diesem Film zurück. "Kumu Hina" ist gleichzeitig eine Verneigung vor seiner charismatischen Titelheldin und eine schillernde Utopie. Hier wird gelacht, geweint, gesungen und getanzt, und dabei ganz zart und beiläufig die Hoffnung geweckt, dass eine Gesellschaft möglich ist, in der Mädchen die besseren Jungs sein können und umgekehrt.
Danach Bar mit leckeren Cocktails!

q-movie-bar.de

Samstag, 04. März, 22:00 Uhr








 
 
Under the Shadow  
UK, 2016, 86 min, OmU, DCP

Regie: Babak Anvari
Darsteller: Narges Rashidi

Teheran 1988. Es herrscht Krieg zwischen dem Iran und Irak. Die alleinerziehende Mutter Shideh muss feststellen, dass in ihrem Haus paranormale Dinge vor sich gehen. Beginnt sie den Verstand zu verlieren? Nachdem eine Rakete im Haus einschlägt, ohne, dass sie explodiert, beginnt es sich zuzuspitzen. Packende Horrorparabel, die während eines düsteren geschichtlichen Kapitels des Landes spielt. New Iranian Horror!

Sonntag, 05. März, 18:00 Uhr
Samstag, 25. März, 22:00 Uhr - reservieren




 
 
Nader und Simin - Eine Trennung  
IRN, 2011, 123 min, OmU, 35mm

Regie: Asghar Farhadi
Darsteller: Leila Hatami, Peyman Moadi

Ein fulminantes Familiendrama mit zwei Familien, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Während die eine der gebildeten oberen Mittelschicht angehört, zählt die andere zur religiösen Unterschicht. Regisseur Farhadi lässt diese nun aufeinanderprallen und schafft es hierbei, die Zerrissenheit der iranischen Gesellschaft zu porträtieren. Genial inszeniert, spannend bis zum Schluss und nicht zu Unrecht mit mehreren Preisen bedacht.

Sonntag, 05. März, 20:00 Uhr
Samstag, 11. März, 22:00 Uhr
Donnerstag, 23. März, 21:30 Uhr


   
Das Schreiben und das Schweigen  
Frauentag im B-Movie

D, 2009, 90 min, Dokumentarfilm, 35mm, Farbe und s/w

Regie: Carmen Tartarotti

"Friederike Mayröcker ist keine Protagonistin, die den Mediengesetzen gehorcht. Im Lichte ihrer Aura kollabieren viele Kategorien. Deshalb ist der Film auch kein klassisches Portrait. "DAS SCHREIBEN UND DAS SCHWEIGEN" führt den Zuschauer auf subtile und poetische Art und Weise in die Nähe des Mayröckerschen Schreiblebens, das zunächst fremd erscheint. Man sieht das Andere und ist versucht zu fragen, was für ein Leben führt diese Frau, worauf kommt es ihr an? Aber die Frage kommt an uns zurück. In diesem Spannungsfeld entsteht eine leise Provokation, die eine tiefe menschliche Erfahrung freisetzt." (Quelle: Real Fiction Filmverleih)

Vorfilm: The Delian Mode
GB, 2009, digital, 25 Min. Regie: Kara Blake
The Delian Mode is a a short experimental documentary revolving around the life and work of electronic music pioneer Delia Derbyshire, best known for her groundbreaking sound treatment of the Doctor Who theme music. A collage of sound and image created in the spirit of Derbyshire's unique approach to audio creation and manipulation, this film illuminates such soundscapes onscreen while paying tribute to a woman whose work has influenced electronic musicians for decades.

http://thedelianmode.com

Mittwoch, 08. März, 19:30 Uhr


   
I Don't Belong Anywhere - Le cinéma de Chantal Akerman  
Frauentag im B-Movie

BEL, 2015, 67 min, Dokumentarfilm, DCP, Farbe und s/w

Regie: Marianne Lambert

Pionierin des feministischen Films, experimentelle Filmemacherin, Nomadin. Über vierzig Filme hat Chantal Akerman hinterlassen. Filme, mit denen sie das Kino neu erfunden hat. Mit dem Geld, das sie als Kassiererin in einem Pornokino abzweigt, realisierte sie Werke und stiehlt Filmrollen für die nächste Arbeit. Sie beschreibt ihre Karriere als planlos, geleitet allein von dem, was ihr Interesse weckt, voraussetzend, dass dies auch anderen gefällt. Akerman erklärt hier den Ursprung ihrer Filmsprache. Lambert begleitet Akerman an all die Orte, die sie während ihrer Reisen besuchte - von Brüssel nach Tel Aviv, von Paris nach New York. I Don't Belong Anywhere zitiert viele von Akermans Filmen in Ausschnitten, darunter Jeanne Dielman - 23 Quai de Commerce, 1080 Bruxelles, mit dem sie 1975 Weltruhm erlang, oder die jüngere Arbeit Last Days (2015), die in Zusammenarbeit mit Gus Van Sant entstand.

Vorfilm: Saute ma ville
BEL 1968, DCP, s/w, 11 Min. Regie, Buch, Darstellerin, Produktion Chantal Akerman
"Sie sehen ein junges Mädchen, 18 Jahre alt, in eine Küche gehen und die üblichen Dinge tun, aber auf völlig abgedrehte Weise, und schließlich begeht sie Selbstmord. Das Gegenteil von Jeanne Dielman: Jeanne - das war Resigna- tion. Hier ist es Raserei und Tod." Chantal Akerman über ihren ersten Film

Bar und Foyer ab 19:00 geöffnet

Mittwoch, 08. März, 22:30 Uhr




 
 
Der Wind wird uns tragen  
IRN, 1999, 118 min, OmeU, digital

Regie: Abbas Kiarostami
Darsteller: Behzad Dourani

Unter falschem Vorwand reisen drei Männer in ein Dorf. Ihre wahre Absicht ist es, eine Reportage über eine sterbende Frau zu machen. Doch die Umstände ändern sich und einer von ihnen beginnt, sich mit einem Dorfjungen anzufreunden. Es sind die immer wiederkehrenden Themen wie Leben, Tod und Natur, die Kiarostami in diesem Film behandelt.
"Das Warten auf den Tod führt mitten ins Leben hinein." (Cinema.de)

Samstag, 11. März, 19:30 Uhr
Sonntag, 12. März, 20:00 Uhr
Samstag, 18. März, 21:30 Uhr








 
 
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: You Drive Me Crazy  
D/IN/JP, 2012, 88 min, OmU, digital

Regie: Andrea Thiele

Der Amerikaner Jake in Tokio, die Deutsche Mirela in Mumbai und die Südkoreanerin Hye-Won in München machen ihren Führerschein noch einmal im Ausland. Jeder von ihnen hat sein Leben radikal verändert und ist in die Ferne gezogen, um neu zu starten. Mit dem Führerschein soll es richtig losgehen in der neuen Welt. Doch selbst Triviales will neu gelernt werden: Richtig Einsteigen, Zeichengeben, Kurvenfahren. Und im Fluss des Verkehrs zeigen sich erst recht die Grenzen der eigenen "Fahrkultur".
Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis. Näheres unter:

www.dokumentarfilmsalon.org

youdrivemecrazy-film.de

Dienstag, 14. März, 20:00 Uhr






 
 
Der Geschmack der Kirsche  
IRN, 1997, 99 min, OmU, digital

Regie: Abbas Kiarostami
Darsteller: Homayoun Ershadi, Abdolrahman Bagheri

Herr Badii will nicht mehr leben. Hierfür sucht er nun einen Assistenten, der ihn ins Jenseits befördert. Doch die Suche nach einem derartigen Gehilfen erweist sich als durchaus schwierig, da ihm niemand so Recht über den Weg traut. Ein extrem entschleunigter Film, der durch seine poetische Kraft die Zuschauer in seinen Bann zieht. Goldene Palme für Kiarostami!

Donnerstag, 16. März, 20:00 Uhr
Samstag, 18. März, 19:30 Uhr








 
 
Midnightmovie: Tanz der Teufel - Uncut  
USA, 1982, 85 min, DF, DCP

Regie: Sam Raimi
Darsteller: Bruce Campbell, Ellen Sandweiss, Richard DeManincor

Nach 33 Jahren haben die Jugendschützer die Schlacht verloren. Seit Neuestem ist Sam Raimi's Horrorklassiker von der Liste der beschlagnahmten Filme runter und somit der Weg frei, dieses Meisterwerk ohne Gefahr zeigen zu können. Vorsichtshalber müssen dennoch alle Äxte, Kettensägen und Bleistifte (!!!) an der Kasse abgegeben werden.
Mit Einführung und Quiz!

Zusatztermin am 25.3. (leider ohne Einführung und Quiz)!

Samstag, 18. März, 23:59 Uhr
Samstag, 25. März, 23:59 Uhr - Karten nur noch an der Abendkasse




 
 
The Salesman  
IRN, 2016, 123 min, OmU, DCP

Regie: Asghar Farhadi
Darsteller: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti

Emad und Rana sind Laiendarsteller in einem kleinen Theaterstück nach Arthur Miller: "Death of a Salesman". Nach einem Umzug, wird Rana in deren neuer Wohnung brutal
überfallen. Die Beziehung der beiden ist hiernach nicht mehr dieselbe und wird hart auf die Probe gestellt. Ein äußerst spannender, fein inszenierter Film mit ambivalenten Konflikten und diversen metaphorischen Codes.
"Eigentlich könnte "The Salesman" überall auf der Welt spielen, in manchen Gegenden eben nur mit Kopftuch. Die Tabuisierung sexueller Übergriffe, die Angst der Opfer, Strafe zu verlangen - es gibt nun wirklich kein Land auf der Erde, das diese Problematik gelöst hätte (...) Mit "The Salesman" ist dem Iraner Ashgar Farhadi ein Film über die Mechanismen des Patriarchats gelungen. Zu den Oscars wird der Regisseur aber nicht reisen - aus Protest gegen Trump." (Sueddeutsche.de)

Donnerstag, 23. März, 19:00 Uhr
Sonntag, 26. März, 18:00 Uhr - reservieren
Donnerstag, 30. März, 20:00 Uhr - reservieren




 
 
Arab Filmclub: Träume von der Stadt (Ahlam al-Madina)  
SYR, 1984, 122 min, OmeU, digital

Regie: Mohamad Malas
Darsteller: Bassel Abiad, Hicham Khchefati, Yasmine Khlat, Rafiq Sbei'i, Ayman Zeidan

In den 1950er Jahren, als Staatsstreiche und Diktaturen den politischen Alltag Syriens bestimmen, zieht Adib nach dem Tode seines Vaters mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder nach Damaskus, um hier ein neues Leben zu beginnen. Aus Sicht des jungen Adib beschreibt der Film die Auswirkungen der politischen Umwälzungen in Syrien, und so erweisen sich die Träume von der großen Stadt als Alptraum. Ein von Regisseur Malas' Erinnerungen an seine Kindheit in den 1950er Jahren inspiriertes Werk, das den Übergang zum Autorenkino in Syrien manifestiert.
Wir laden ein zum arabischen Filmclub, einer Plattform für Filmerlebnis, Austausch und Kommunikation. Der Eintritt ist frei!
Mit freundlicher Unterstützung von MEC Film

www.mec-film.de/

www.mecfilm.de/das-kino-von-mohamad-malas.html

Sonntag, 26. März, 15:00 Uhr - reservieren






 
 
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Original Copy  
D, 2015, 95 min, OmU, digital

Regie: Florian Heinzen-Ziob & Georg Heinzen

Im alten Filmpalast "Alfred Talkies" im Herzen Mumbais ist die Zeit stehenbelieben. Immer noch rattern 35mm-Kopien durch die museumsreifen Projektoren. Billige B-Pictures, in denen viel geprügelt und noch mehr geschossen wird. Ein sinkendes Schiff, auf Kurs gehalten von einer unerschrockenen Crew: Der Chefin, die das Kino eigentlich nicht übernehmen sollte, weil sie eine Frau ist. Dem peniblen Manager, der genau weiß, was sein Publikum will. Und dem kettenrauchenden Filmplakatmaler, der im Stil alter Meister hinter der Kinoleinwand sein Atelier betreibt. Eine Mischung aus Künstler, Guru, Komödiant und Philosoph. Doch das "Alfred Talkies" ist bedroht. Filmposter werden heute auf Plastik gedruckt, luxuriöse Apartmenthochhäuser vertreiben die Zuschauer. Ein aussichtsloser Kampf, aber kein Grund aufzugeben.
Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis. Näheres unter:

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 28. März, 20:00 Uhr - reservieren

     
 
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