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November 2016  
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Le Strich tres  

In Sekten

Thematisch zur heiligen, christlichen Weihnachtszeit laden wir Euch ein, das Thema des Glaubens an institutionelle Vereinigungen mit absonderlichen religiösen Ideen und Vorstellungen näher zu beleuchten und zu hinterfragen: Wie kann man den teils wahnwitzigen Philosophien und deren Führerpersönlichkeiten so verfallen, dass man sein ganzes bisheriges Leben (inkl. seiner Familie und Freunden) dafür wegwirft und der Bewegung teils bis hin zum Tod folgen möchte? Eine kleine kostenfreie Bücherausleihe zum Thema steht im Foyer für alle Gäste bereit.

Das Programm:

David Wants to Fly
Donnerstag
01. Dezember, 19:00 Uhr

The Master
Donnerstag
01. Dezember, 21:00 Uhr

Meine keine Familie
Samstag
03. Dezember, 20:00 Uhr

Q-Movie-Bar präsentiert: Queen of Amsterdam (Chez Nous)
Samstag
03. Dezember, 22:00 Uhr

Ticket to Heaven
Sonntag
04. Dezember, 18:00 Uhr

Jesus ist ein Palästinenser
Sonntag
04. Dezember, 20:30 Uhr

Continuity
Dienstag
06. Dezember, 20:00 Uhr

David Wants to Fly
Donnerstag
08. Dezember, 19:00 Uhr

Jesus ist ein Palästinenser
Donnerstag
08. Dezember, 21:00 Uhr

Love Exposure
Samstag
10. Dezember, 20:00 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Sonntag
11. Dezember, 16:00 Uhr

David Wants to Fly
Sonntag
11. Dezember, 18:00 Uhr

The Master
Sonntag
11. Dezember, 20:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Deutsche Pop Zustände
Dienstag
13. Dezember, 20:00 Uhr

Meine keine Familie
Donnerstag
15. Dezember, 19:00 Uhr

Ticket to Heaven
Donnerstag
15. Dezember, 21:00 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Samstag
17. Dezember, 17:00 Uhr

Scientology - Ein Glaubensgefängnis
Samstag
17. Dezember, 19:00 Uhr

Jesus ist ein Palästinenser
Samstag
17. Dezember, 22:00 Uhr

Midnightmovie: Die Todesgöttin des Liebescamps
Samstag
17. Dezember, 23:59 Uhr

Love Exposure
Sonntag
18. Dezember, 18:00 Uhr

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Donnerstag
22. Dezember, 19:00 Uhr

The Master
Donnerstag
22. Dezember, 21:00 Uhr

Love Exposure
Sonntag
25. Dezember, 19:00 Uhr




Die Filme im Einzelnen:






 
 
David Wants to Fly  
AT, 2010, 89 min, OmU, 35mm

Regie: David Sieveking
Darsteller: u.a. mit David Lynch, Maharishi Mahesh Yogi, Paul McCartney, Donovan

Der junge Filmemacher David möchte herausfinden was hinter der Sekte "Transzendentale Meditation" (TM) steckt, da sein Idol David Lynch der Gruppe bescheinigt, die Quelle seiner Inspiration zu sein. Er begibt sich auf die dokumentarische Suche auf den Spuren der Gruppe und seiner Anhänger bis hin zu einem Selbstversuch in der Gruppe und den Anfängen der Gruppe in Indien.
Als er Widersprüche im System entdeckt und diese kritisch zu hinterfragen versucht, ändert sich die zuerst positive Einstellung der Gruppe ins Negative.

Donnerstag, 01. Dezember, 19:00 Uhr
Donnerstag, 08. Dezember, 19:00 Uhr
Sonntag, 11. Dezember, 18:00 Uhr - reservieren






 
 
The Master  
USA, 2012, 137 min, OmU, DCP

Regie: Paul Thomas Anderson
Darsteller: Philip Seymour Hoffman, Joaquin Phoenix

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg: "The Master" gründet eine Sekte, die unter anderem behauptet Krankheiten durch Hypnose heilen zu können. Der Navy Veterans Freddie gerät in den Bann des Masters und wird seine rechte Hand. Die Beziehung bekommt allerdings über die Jahre mehr und mehr Risse, bis es während einer Party in New York zu einem großen Eklat zwischen den Beiden kommt. Dies ist für Freddie Anlass, das Glaubenssystem weiter zu hinterfragen, während die Gruppe um "The Master" weiter wächst.
Geniales schauspielerisches Duell zwischen Philip Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix.

Donnerstag, 01. Dezember, 21:00 Uhr
Sonntag, 11. Dezember, 20:00 Uhr - reservieren
Donnerstag, 22. Dezember, 21:00 Uhr - reservieren






 
 
Meine keine Familie  
Österreich, 2012, 93 min, DCP

Regie: Paul-Julien Robert

Der Friedrichshof war eine streng organisierte Kommune unter dem Künstler und Aktionisten Otto Mühl, welche zu Beginn der 70er Jahre nach Prinzipien der "Selbstdarstellung, gemeinsames Eigentum, freie Sexualität ohne feste Paarbeziehungen, gemeinsame Arbeit und Produktion, kollektives Kinderaufwachsen und direkte Demokratie" gegründet wurde. Ende der Achtziger kam eine zunehmende Unzufriedenheit vieler Mitglieder der Kommune auf und auch gerichtliche Voruntersuchungen wurden gegen den Gründer eingeleitet. Im Jahr 1990 löste sich die Kommune dann auf und ein Jahr später wurde Otto Mühl wegen Unzucht mit Unmündigen verurteilt.

Basierend auf der Frage "Was ist Familie?" arbeitet der in dieser Gruppierung aufgewachsene Regisseur das damals Erlebte in dieser Dokumentation auf.

Vorfilm: Gottes Besuch (D 1998, 11 Min, Regie: Damir Lukacevic)
Gott kommt zu Besuch und verlangt einen Glaubensbeweis, hat aber nicht mit dem Widerstand der Familie gerechnet.

Samstag, 03. Dezember, 20:00 Uhr
Donnerstag, 15. Dezember, 19:00 Uhr - reservieren




 
 
Q-Movie-Bar präsentiert: Queen of Amsterdam (Chez Nous)  
NL, 2013, 101 min, OmeU, digital

Regie: Tim Oliehoek
Darsteller: Alex Klaasen, John Leddy, Peter Faber

Bertie, der Travestie-Star des alteingesessenen Amsterdamer Chez Nous, unterstützt den alternden Adje dabei, die Bar zu führen. Als Adje nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus landet und Bertie mit einigen Stammgästen die Bar führt, stellen sie fest, dass die Bar hochverschuldet ist und versteigert werden muss, wenn nicht ein Wunder geschieht. De Beer, der Betreiber der benachbarten Heterokneipe nebenan, reibt sich bereits die Hände, denn schon seit langem will er sein Etablissement erweitern... Oliehoek hat eine amüsante Komödie geschaffen, die meisterhaft mit Klischees spielt. Danach Bar mit leckeren Cocktails.

Samstag, 03. Dezember, 22:00 Uhr








 
 
Ticket to Heaven  
CAN, 1981, 107 min, OV, digital

Regie: Ralph L. Thomas

Ein- und Ausstieg bei einer Sekte in den USA: David kommt über einen Freund im San Francisco der siebziger Jahre in Kontakt mit einer Gruppierung, welche ihn in einem Sommercamp mehr und mehr vereinnahmt, bis er völlig abhängig von ihr wird. Der Film zeigt wie David in die Sekte gerät, aber auch wie seine Familie und Freunde darum kämpfen ihn wieder freizubekommen.

Ein ehemaliges, mehrjähriges Mitglied der Vereinigungskirche (Mun-Sekte), dem eine wie im Film geschilderte Geschichte in den Neunziger Jahren widerfahren ist, wird die Einführung zum Film halten.

Sonntag, 04. Dezember, 18:00 Uhr
Donnerstag, 15. Dezember, 21:00 Uhr - reservieren








 
 
Jesus ist ein Palästinenser  
NL, 1999, 92 min, OmU, 35mm

Regie: Lodewijk Crijn

Tiefschwarzes und skurriles Kino aus den Niederlanden: Der jungfräuliche Ramses lebt in einer Öko- und Sektenkommune, in welcher ein umfassendes Piercing zu den Glaubensritualen gehört (Jesus soll ja auch mit Nägeln ans Kreuz geschlagen worden sein) und nach den Lehren des Anführers Kahn-Goeroe (Känguru?) lebt. Als sein Vater im Sterben liegt macht er sich auf in die Außenwelt, um Abschied zu nehmen. Dort muss er wieder lernen, eigene Entscheidungen zu treffen...

Der Film beleuchte die Sinnsuche in der heutigen Zeit mit einem dokumentarischen Blick, nutz aber auch das komische Potential der Thematik, ohne die Dargestellten dabei ins Lächerliche zu ziehen.

Sonntag, 04. Dezember, 20:30 Uhr
Donnerstag, 08. Dezember, 21:00 Uhr
Samstag, 17. Dezember, 22:00 Uhr - reservieren








 
 
Continuity  
(Hamburg-Premiere)

D, 2016, 85 min, OmeU, DCP

Regie: Omer Fast
Darsteller: André M. Hennicke, Iris Böhm, Constantin von Jascheroff, Anne Ratte-Polle, Jakob Bieber, Arnel Taci

Der Sohn als Afghanistanheimkehrer? In einer kleinen deutschen Stadt lädt ein verheiratetes Paar mittleren Alters wiederholt junge Männer in ihr Haus ein, um ein undurchschaubares Ritual durchzuführen. Drei verschiedene Versionen ihres verlorenen Sohns Daniel verbringen die Nacht im Einfamilienhaus. Jeder von ihnen verschwindet auf mysteriöse Weise...

Dienstag, 06. Dezember, 20:00 Uhr








 
 
Love Exposure  
Japan, 2008, 237 min, OmU, 35mm

Regie: Sion Sono

Ju wird von seinem Vater täglich zur Beichte gezwungen. Da er allerdings zu wenig zum Beichten hat, muss er sich die Sünden erst erarbeiten. Auf diesem Weg trifft er viele abstruse Gestalten, aber auch seine große Liebe Yoko (Maria). Als Yoko's Mutter mit dem Vater von Ju eine Familie gründet und diese schließlich der Sekte "Zero Church" verfällt, muss Ju alle Hebel in Bewegung setzen um Yoko zu retten.
Der Film ist ein perfekt durchinszenierter, wilder und fantastischer Ritt aus großen Gefühlen, Kampfsport, sexueller Perversion, Sektenwahn, Komödie und macht einfach wahnsinnig Spaß. Von der Filmlänge sollte sich keiner abschrecken lassen, da der Film durch seine Choreografie extrem kurzweilig und spannend ist. Versprochen!

Samstag, 10. Dezember, 20:00 Uhr
Sonntag, 18. Dezember, 18:00 Uhr - reservieren
Sonntag, 25. Dezember, 19:00 Uhr - reservieren








 
 
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel  
DDR/CSSR, 1973, 86 min, DF, DCP, Empfohlen ab 6 Jahren

Regie: Václav Vorlicek
Darsteller: Libuse Safránková, Pavel Trávnicek, Rolf Hoppe

Der Märchenklassiker. Seit dem Tod des Vaters lebt Aschenbrödel als Magd auf dem eigenen Gutshof. Vom Kutscher bekommt sie drei Haselnüsse geschenkt, hinter denen sich prächtige Kleider und wunderbare Gaben verbergen. Diese helfen Aschenbrödel, das Herz des Prinzen zu erobern.
Am So 11.12. um 16:00 Uhr in Kooperation mit dem Arab Filmclub, Eintritt frei.

Sonntag, 11. Dezember, 16:00 Uhr - reservieren
Samstag, 17. Dezember, 17:00 Uhr - reservieren
Donnerstag, 22. Dezember, 19:00 Uhr - reservieren


   
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Deutsche Pop Zustände  
D, 2016, 82 min, digital

Regie: Dietmar Post, Lucía Palacios

Popkultur galt einst als modern und emanzipatorisch, längst ist sie aber in der Mitte angekommen und hat sich nach rechts geöffnet. Über das Zusammenspiel von Popkultur und rechter Ideologie und die Entwicklung nationalistischer Musik. Mit Gast.
Salon und Bar ab 18:30 Uhr geöffnet, Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 13. Dezember, 20:00 Uhr - reservieren






 
 
Scientology - Ein Glaubensgefängnis  
USA, 2015, 115 min, Deutsche Synchronfassung, digital

Regie: Alex Gibney

Die "Church of Scientology" ist in den USA heftig umstritten, wobei diese dort anderen Religionsgemeinschaften gleichgestellt ist. In Europa wird Scientology in verschiedenen Ländern als extremistische Sekte eingestuft und in Deutschland seit 1997 auch vom Verfassungsschutz beobachtet, da die Organisation "eine Gesellschaftsordnung anstrebe, in der zentrale Verfassungswerte wie die Menschenwürde und das Recht auf Gleichbehandlung außer Kraft gesetzt oder eingeschränkt werden sollten."
Der preisgekrönte Dokumentarfilm beleuchtet in drei Akten den Einstieg, die Entstehung und die Zustände innerhalb von Scientology. Ehemalige Mitglieder - welche teils auch führende Personen innerhalb Scientology waren - beschreiben welche Misshandlungen und Ausbeutungen sie innerhalb der Gruppe erfahren haben. Diese Aussagen werden denen von prominenten Aushängeschildern (wie z.B. Tom Cruise oder John Travolta) gegenübergestellt. Der Film erhielt 3 Emmys (unter anderem als bester Dokumentarfilm). Scientology hat eine massive Kampagne gegen den Film und dessen Verbreitung geführt.
Zum Film findet eine Einführung von Ursula Caberta statt, welche bis vor wenigen Jahren die Aufgabe als Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology in Hamburg übernommen hatte.

Samstag, 17. Dezember, 19:00 Uhr - reservieren




 
 
Midnightmovie: Die Todesgöttin des Liebescamps  
D/GR, 1981, 95 min, DF, 35mm

Regie: Christian Anders
Darsteller: Christian Anders (mit Synchronstimme von Heiner Lauterbach)

Es fährt ein Hirn nach Nirgendwo..., könnte man beim Betrachten dieses Machwerks von Schlager-Barde Christian Anders anstimmen. Er spielt einen Sex-Guru, der sich in eine seiner Anhängerinnen verliebt. Die Anführerin »Die Göttliche« findet das natürlich so gar nicht knorke und das Unheil nimmt seinen Lauf.
Vorfilm: FIST OF JESUS (ES 2012, 15 Min., OmU, digital, Regie: David Muñoz und Adrián Cardona) Jesus und Judas kämpfen mit Fischen gegen Römer-, Cowboy- und Pharisäer-Zombies. Mit Einführung und Quiz.

Samstag, 17. Dezember, 23:59 Uhr - reservieren

     
 
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