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Unser Programm im Juli 2018

Programmbild Juli 2018: Stanley Kubrick

Stanley Kubrick

2018 feiert Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum seinen 50. Geburtstag. Kubricks Kultfilm gilt laut "American Film Institute" als bester Science-Fiction aller Zeiten. Er beeinflusste mehrere Generationen und ist bis heute unerreicht in seinen kühnen, optischen Effekten und seiner revolutionären Tricktechnik. Auch in musikalischer Hinsicht und in seiner Erzählweise erneuerte 2001 das Genre. Kubrick hätte dieses Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Doppel-Jubiläum präsentieren wir eine kleine Retro mit Kubricks anderen besten Filmen aller Zeiten - auf 35mm.

Im August machen das B-Movie und der Dokumentarfilmsalon Sommerpause!!!
Wir freuen uns wieder auf Euch ab September!

Sonntag,
01.07.
20:00
Mittwoch,
04.07.
21:00
Hörbar
Donnerstag,
05.07.
20:00
Samstag,
07.07.
19:00
22:00
Sonntag,
08.07.
20:00
Dienstag,
10.07.
20:00
Mittwoch,
11.07.
21:00
Hörbar
Donnerstag,
12.07.
20:00
Samstag,
14.07.
20:00
22:00
Sonntag,
15.07.
20:00
Mittwoch,
18.07.
21:00
Hörbar
Donnerstag,
19.07.
20:00
Samstag,
21.07.
22:00
Sonntag,
22.07.
20:00
Dienstag,
24.07.
20:00
Mittwoch,
25.07.
21:00
Hörbar
Donnerstag,
26.07.
20:00
Samstag,
28.07.
22:00
Sonntag,
29.07.
20:00

Die Veranstaltungen im Einzelnen

The Killing

US, 1956, 85 min, OV, s/w, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Sterling Hayden, Coleen Gray, Vince Edwards

Unter Federführung des Ex-Knackis Johnny Clay plant eine kleine Gruppe ausgebrannter Kleinbürger*innen einen Raubüberfall auf die Kasse eines Hippodroms zum Zeitpunkt des bedeutendsten Rennens der Saison. Der Film-Noir zählt gehört zum Frühwerk Kubricks und erhielt durch die besondere Erzählweise einige Aufmerksamkeit: Kubrick erzählt den Film nicht linear, sondern mit Rückblenden und Wiederholungen aus verschiedensten Blickwinkeln und durchkreuzt so den perfekten Plan des Protagonisten mit einem unerwarteten Ende. Diese Erzählweise soll nicht nur Quentin Tarantino inspiriert haben...

Sonntag, 01. Juli, 20:00 Uhr
Samstag, 14. Juli, 20:00 Uhr

Hörbar

Zentraler Treffpunkt für Konsumenten und Produzenten experimenteller Musik. Jeden Mittwoch 21:00 Uhr

www.hoerbar-ev.de

Mittwoch, 04. Juli, 21:00 Uhr
Mittwoch, 11. Juli, 21:00 Uhr
Mittwoch, 18. Juli, 21:00 Uhr
Mittwoch, 25. Juli, 21:00 Uhr
Hörbar

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb

US/GB, 1964, 95 min, DF, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Peter Sellers, Sterling Hayden, George C. Scott

Ein paranoider US-Air-Force-General befiehlt eigenmächtig den atomaren Angriff auf die Sowjetunion. Kann der Krisenstab des Präsidenten die Situation unter Kontrolle bringen? Oder wird die Welt in einer nuklearen Katastrophe enden? Satirische Kult-Komödie mit tiefschwarzem Humor und Peter Sellers in einer Dreifachrolle. Leider immer noch aktuell.

Donnerstag, 05. Juli, 20:00 Uhr

Special - G-20-Nachbetrachtungen: Festival der Demokratie

D, 2018, 78 min, OmeU, digital

Regie: Lars Kollros und Alexandra Zaitseva

Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter*innen der EU und der 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als "Festival der Demokratie" an. Über 30.000 Polizist*innen waren in der Stadt, um das Treffen zu schützen, 100.000 Menschen kamen, um dagegen zu demonstrieren. Die beiden Filmemacher*innen begleiteten die Demonstrationen mit ihren Kameras.

Vorfilm: G-20 No Filter
D 2018, 13 Min., OV, digital, Regie: Rasmus Gerlach
Nach Mitternacht. Am 7. und 8. Juli 2017 radelt der Filmemacher durch die Sternschanze. Er verweilt unter der Sternbrücke, passiert den Pferdemarkt und fährt langsam das Schulterblatt hoch, vorbei an der Roten Flora, wo er sich einen Platten zuzieht und vor der Bahnbrücke zum Stehen kommt. Der G20-Gipfel von seinem Ende her betrachtet.

Filmemacher*innen und Protagonist*innen zu Gast

Samstag, 07. Juli, 19:00 Uhr

Q-Movie-Bar präsentiert: Aimée & Jaguar

D, 1999, 121 min, 35mm

Regie: Max Färberböck
Darsteller: Maria Schrader, Juliane Köhler, Heike Makatsch, Detlev Buck

Max Färberböcks Film zeigt die Liebesbeziehung zweier Frauen während der nationalsozialistischen Diktatur. Die Handlung ist an tatsächlichen Begebenheiten orientiert, die von Erica Fischer zusammen­getragen wurden. Im Zentrum steht die lesbische Liebe einer Nichtjüdin zu einer Jüdin.
Die Jüdin Felice Schragenheim nimmt einen falschen Namen an und schließt sich einer Untergrundorganisation an. Lilly Wust, unglücklich verheiratet und Mutter von vier Kindern, ist von Felices Stärke und Freude fasziniert und verliebt sich in sie. Lillys Ehemann stirbt an der Front, bevor sie die Scheidung einreicht. Erst nach einem Konflikt offenbart Felice Lilly, dass sie Jüdin ist. Anstatt mit ihren Freunden aus Deutschland zu fliehen, bleibt Felice letztlich bei "der Liebe ihres Lebens" in Deutschland und wird ins KZ Theresienstadt deportiert, wo sie ermordet wird.
Der Film zeigt, nicht zuletzt durch die überzeugende Leistung der Hauptdarstellerinnen, eindrücklich das Klima der Angst, aber auch die kleinen Freiräume, die es für frauenliebende Frauen gab, solange sie unentdeckt blieben.
Für alle die diesen Film nur aus dem Fernsehen erinnern und kennen, habt ihr die Chance ihn nun analog auf 35mm zu sehen!

danach Bar mit leckeren Cocktails

Samstag, 07. Juli, 22:00 Uhr

Uhrwerk Orange

A Clockwork Orange

GB, 1971, 131 min, DF, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Malcolm McDowell, Patrick Magee, Adrienne Corri

Der charismatische und narzisstische Alex liebt Beethoven. Mit seiner Gang, den Droogs, tobt er seine Wut auf die Gesellschaft an zufällig ausgewählten Opfern aus. Nach einer Gewaltsinfonie aus Prügeleien, Raubüberfällen bis zu Vergewaltigungen bringt ein Mord "aus Versehen" Alex ins Gefängnis. Die Freiheit lockt ihn mit einem Programm zur Umerziehung von Schwerverbrechern. Nach erfolgreicher Teilnahme an der "Gehirnwäsche", in der sich seine Lust an Gewalt und an Beethoven in schmerzvolle Qual wandelt, wird er entlassen, unfähig, körperliche und sexuelle Gewalt zu ertragen. Das macht ihn im Alltag der Gesellschaft zum Verlierer. Seine Opfer rächen sich ebenso wie frühere Gang-Mitglieder, nun zu Polizisten avanciert. Erst nach einem Suizidversuch löst sich die "positive" Traumatisierung, Alex ist geheilt, kann nun Beethoven und auch Sex wieder ertragen ...
Der Film, nach dem Roman von Anthony Burgess gedreht, ist eine dystopische Version über den Niedergang der westlichen Industriegesellschaften. Er spielt in trister Londoner Umgebung in der nahen Zukunft von 1983, die längst vergangen ist. Und so sind denn auch die Diskussionen um den Film nicht mehr so aufgeregt wie einst. Kritiker bemängelten reihenweise die übermäßige Ästhetisierung der Gewaltszenen, z.B. virtuos als Ballett mit klassischer Musik oder Singin'in the Rain inszeniert. Das wurde gewürzt mit einem Verbot des Films durch die katholische Kirche in den USA. In Großbritannien zog Kubrick selbst den Film zurück, jahrelang war er kaum zu sehen.
Jahrzehnte später mögen die Gewaltszenen noch immer schockieren, doch es wird deutlicher, dass Kubrick zunächst nur Alex gewaltsame Sicht auf die Welt vorstellt, die dann in der Therapie ausgeschaltet wird. Nun völlig unfähig, sich gegen bedrohliche Angriffe zu wehren, ist er der gesellschaftlichen Gewalt schutzlos ausgesetzt. Die Gewalt der einzelnen und die Gewalt des Staates werden als untrennbar vorgestellt, eine Medaille mit ihren zwei Seiten. Und in diesem Sinn wird A Clockwork Orange wohl auch nie altern, die Frage danach bleibt.
Kubricks bitterböse, tiefschwarze Gesellschaftssatire fand nicht nur Kritik, auch die Liste der Verehrer und Verbeugungen ist ellenlang und hat den Film zum Kult gemacht. Die Lust an der Subversion beeindruckte u.a. die Rolling Stones über die Sex Pistols bis hin zu den Toten Hosen mit ihrem Song Hier kommt Alex, von dem so mancher Fan heute kaum weiß, wer Alex ist. Hier ist Gelegenheit, ihn kennen zu lernen.

Sonntag, 08. Juli, 20:00 Uhr
Donnerstag, 12. Juli, 20:00 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Paradies! Paradies!

AT, 2016, 78 min, digital

Regie: Kurdwin Ayub

1991 floh Kurdwin Ayub gemeinsam mit ihrer Familie aus dem Irak nach Österreich. Fast 25 Jahre später begleitet sie ihren Vater auf seiner Reise in die frühere Heimat. Während dieser über eine dauerhafte Rückkehr nachdenkt und eine Eigentumswohnung kaufen möchte, fühlen sich Kurdwin, ihre Cousins und Cousinen als Fremde. Ein intimes, stellenweise skurriles und ernüchterndes Generationenporträt über Ver- und Entwurzelung als individuelles Familienschicksal und gleichzeitiges Massenphänomen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis. Näheres unter:

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 10. Juli, 20:00 Uhr

The Shining

US, 1980, 146 min, OV, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd

Jack Torrance bekommt das Jobangebot, während der Winterzeit das Overlook Hotel in den Bergen von Colorado zu betreuen. Mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny zieht er in das menschenverlassene Gebäude, in dem der Wahnsinn auf sie wartet - Redrum, Redrum, Redrum...

Samstag, 14. Juli, 22:00 Uhr
Sonntag, 29. Juli, 20:00 Uhr reservieren

Full Metal Jacket

UK/US, 1987, 116 min, OmU, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Matthew Modine, Vincent D'Onofrio, R. Lee Ermey, Adam Baldwin

"I wanna be your drill instructor" dröhnt einem im Ohr, wenn man an den ersten Teil von Full Metal Jacket denkt, der die krasse, demütigende Ausbildung der Rekruten in einem Trainingslager der US-Marines zeigt. Die Absurdität von Kriegen, ihre Grausamkeit und Gewalt samt männlichen
Machtphantasien und -demonstrationen werden auf dem Schauplatz des Vietnamkrieges ausgebreitet. Der Film wird in großen Teilen aus der Perspektive des jungen Rekruten Joker erzählt, der später als Kriegsberichterstatter dort eingesetzt wird.
Unter dem Pseudonym Abigail Mead wirkte Kubricks Tochter Vivian an der Filmmusik mit.

Dietrich Kuhlbrodt:
"Full Metal Jacket" hat all den Vietnamfilmen, die seit einigen Jahren in Mode geraten sind, voraus, daß er sich nicht damit zufrieden gibt, etwas zum Vietnamkrieg zu sagen, sondern daß er, wenn auch nicht explizit, so doch nachhaltig, zum Vietnam-in-uns vordringt. Mit anderen Worten: "Full Metal Jacket" ist der beste aller Vietnam-Filme auch und grade, weil man zu viele Worte braucht, um dies zu begründen. Wer in anderen Kubrickfilmen mitgehört hat, wird sich erinnern, daß ein einzelnes, populäres Musikstück, hineinversetzt in eine andere Welt, mehr und Eindringlicheres zu sagen hatte als die längste Argumentation. "Try a Little Tenderness" begleitete "Dr. Strangelove" auf dem Flug, auf dem er gelernt hatte die Bombe zu lieben. Und die "Schöne blaue Donau" war es, ausgerechnet, die dem Flug von "2001, Odyssee im Weltraum" zur Euphorie der Schwerelosigkeit verhalf. In "Full Metal Jacket" kommt Johnny Wright mit dem schulterklopfenden "Hello Vietnam" daher.

Sonntag, 15. Juli, 20:00 Uhr
Donnerstag, 19. Juli, 20:00 Uhr

Open Air am Stintfang: Der Würgeengel (El ángel exterminador)

MEX, 1962, 95 min, 16mm, DF

Regie: Luis Buñuel
Darsteller: Silvia Pinal, Enrique Sambal, Claudio Brook

Nach dem abendlichen Souper bei Don Nobile kann die Festgesellschaft den Salon aus unerklärlichen Gründen nicht mehr verlassen und gerät in höchste Not. Das Wasser wird knapp, die Luft dünn und die Moral leidet. Weil auch Helfer von draußen nicht in die Villa gelangen können, treiben die Eingesperrten fern der Zivilisation auf den Untergang zu. Nur bei uns im Freien!

Alle Jahre wieder: Open Air Kino bei der Jugendherberge am Stintfang, am Paula-Karpinski-Platz. Wir stellen unsere Leinwand draußen auf - mit atemberaubendem Hafenpanorama, Grillzeug und Getränken.
Infos zum aktuellen Wetter findet ihr dann auf unserer Startseite, denn bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film im B-Movie-Saal. Beginn bei Einbruch der Dunkelheit.

Samstag, 21. Juli, 22:00 Uhr

2001: A Space Odyssey

UK/US, 1968, 143 min, OV, 35mm

Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester

Im Jahr 2001 finden Menschen auf dem Mond einen mysteriösen Monolith... Die Odyssee hat begonnen! "The ultimate trip", bescheinigte 1968 der "Christian Science Monitor" und verhalf damit dem Film zum Durchbruch. John Lennon behauptete damals, sich jede Woche diesen Trip zu geben. Destination: Jupiter.

Sonntag, 22. Juli, 20:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 26. Juli, 20:00 Uhr reservieren

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Global Family

D, 2018, 88 min, digital

Regie: Melanie Andernach & Andreas Köhler

Infolge des Bürgerkriegs in Somalia lebt die Familie Shaash über die ganze Welt verteilt: Italien, Deutschland, Kanada. Als ihre Mutter, Imra (88), ihr Exil in Äthiopien verlassen muss, möchte alle diese zu sich holen. Doch wo soll, wo darf sie hingehen? Basierend auf diesen Fragen entspinnt sich ein transnationales Familiendrama, in dem die Familie alles versucht, eine Heimat für Imra zu finden. Ein Film über Heimweh, Integration und Bürokratie.

Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis. Näheres unter:

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 24. Juli, 20:00 Uhr reservieren

Open Air am Stintfang: Das Geheimnis der Todesinsel (La isla de la muerte)

BRD/Spanien, 1967, 88 min, 16mm, DF

Regie: Mel Welles
Darsteller: Cameron Mitchell, Elisa Montes, Kai Fischer, Rolf von Nauckoff, Hermann Nehlsen, George Martin

Auf einer einsamen Sonneninsel pflegt der exzentrische Baron von Weser mit leidenschaftlicher Hingabe einen ganzen Zoo selbst gezüchteter, biologisch höchst ungewöhnlicher Pflanzen; wobei seine besonderen Lieblinge die Fleischfresser sind. Mit dem Eintreffen einer bunt zusammengewürfelten Gruppe amerikanischer Touristen beginnt...
Obskures, an der Costa del Sol gedrehtes, Werk der Pulp (Fruchtfleisch) Imagination, was
Oder: Als Horror-Comedy angelegter und an der Costa del Sol gedrehter Pflanzenfresser Film, der lose den Pfaden klassischer "Mad Scientist"-Geschichten der 30er, sowie dem des Abzählreims folgt. Laut Bodo Traber (splatting image): "Durchaus der VOM WINDE VERWEHT des Menschenfressende-Pflanzen-Films, wenn THE LITTLE SHOP OF HORRORS der CITIZEN KANE war."

Alle Jahre wieder: Open Air Kino bei der Jugendherberge am Stintfang, am Paula-Karpinski-Platz. Wir stellen unsere Leinwand draußen auf - mit atemberaubendem Hafenpanorama, Grillzeug und Getränken.
Infos zum aktuellen Wetter findet ihr dann auf unserer Startseite, denn bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film im B-Movie-Saal. Beginn bei Einbruch der Dunkelheit.

Samstag, 28. Juli, 22:00 Uhr reservieren