B-Movie - das Kino auf St. Pauli
ohne Werbung, im Hinterhof, in 2D, mit Stereo-Ton

Unser Programm im Juni 2021

Juni 2021: Es geht wieder los! 24 Stunden Non-Stop-Kino und 75 Jahre Defa - Ein Wochenend-Trip zum DDR-Kino

Die aktuellen Einlassbedingungen

Momentan dürfen wir euch leider nur ins Kino lassen, wenn ihr vollständig geimpft, getestet oder genesen seid. Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

Ihr müsst überall Maske tragen. Leider auch während der Vorführung. Am Platz dürft ihr nicht-alkoholische Getränke zu euch nehmen oder knuspern und dazu die Maske abnehmen.

Beim Kartenkauf müsst ihr euch per App (Corona-App oder Luca) oder Zettel einchecken.

Es geht wieder los! 24 Stunden Non-Stop-Kino und 75 Jahre Defa - Ein Wochenend-Trip zum DDR-Kino

Sehnsucht nach dem Kino? Endlich könnt ihr vermisste Kinogefühle eine Nacht und einen Tag lang wieder erleben. Wir lassen unsere Projektoren digital und analog 24 Stunden rattern. Zum Einstimmen streunen wir in "Beach Bum" mit Moondog durch Key West, Fans von Harmony Korine (Spring Breakers) ahnen, was sie erwartet. Danach ist Q-Movie-Time: "The Wild Boys" sollen nach einem Verbrechen Ordnung und Disziplin lernen, wir ahnen schon, es gefällt ihnen nicht. Weiter geht's mit einem Geschenk an Béla Tarr-Fans: Ab Mitternacht bis zum Morgen läuft "Sátántangó"! Am Sonntag gibt es bei zwei Trailer-Rollen sicher was zu lachen. "Der Vorführeffekt" öffnet die Türen zur Arbeit von Filmvorführer*innen in Hamburger Kinos. Zuguterletzt und ganz neu im Kino: "Labyrinth of Cinema": ein wirklich fantastischer Film.

75 Jahre Defa - Ein Wochenend-Trip zum DDR-Kino

Am 17. Mai 1946 gegründet, produzierte die DEFA rund 45 Jahre Filme im "Sozialistischen Realismus" und im Wechsel kulturliberaler und dogmatischer Phasen. Aus dem riesigen Filmangebot haben wir einige Aspekte ausgewählt: Zwei der vier utopischen Filme mit Reisen ins Weltall, die die DEFA gedreht hat, sind dabei, "Der schweigende Stern" und "Eolomea". Filme von Regisseurinnen waren in der DDR eher rar. Wir zeigen den erfolgreichsten Film von Iris Gusner "Alle meine Mädchen" und "Winter adé, einen Dokumentarfilm von Helke Misselwitz, der schon zu den "Wendefilmen" gehört. Aus dieser Zeit sind noch dabei: "Biologie!", ein mutiges Mädchen kämpft für den Umweltschutz. Wir beenden diese kleine DDR-Filmreise mit "flüstern und SCHREIEN" und den DDR-Rock- und Punk-Bands der 80er Jahre. Begeistert von dem wunderbaren DEFA-Trickfilm-Studio in Dresden haben wir jedem Programm einen passenden Trickfilm vorangestellt.

Wir danken der Deutschen Kinemathek, Berlin, und der DEFA-Stiftung für die Unterstützung dieses Programms.

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