B-Movie - das Kino auf St. Pauli
ohne Werbung, im Hinterhof, in 2D, mit Stereo-Ton

Unser Programm im Mai 2022

Ulrike Ottinger - Das große Film- und Welttheater - Eine Werkschau - Teil 1

Ulrike Ottinger setzte sich als erste deutsche Filmemacherin ab den 70er Jahren im von Männern dominierten Kino international durch. Sie löste sich vom Erzählkino und schuf experimentelle Filme, die der Avantgarde in Literatur und Malerei verbunden waren. Dazu gehören phantasiereiche Dramaturgien, die ihr komplexe, oft satirische, Assoziationen und Metamorphosen ermöglichen. Reisen durch Zeiten, Räume und Ethnien, durch Spiel und Dokumentarisches hindurch. Ihr Leitmotiv ist die Collage, ein riesiges Mosaik. Sie hat sie in ihrer Pariser Zeit als Bilder gestaltet, im Film perfektioniert, angefangen mit ihrem Debüt "Laokoon & Söhne" bis zu ihrem (vorerst) letzten Film "Paris Calligrammes". So erweiterte sich das Prinzip der Collage von einem Film ausgehend zum Gesamtkunstwerk ihrer Filme, die wir im Mai und Juni präsentieren. Eine Werkschau zu Ulrike Ottingers 80. Geburtstag am 6. Juni!

"Seit 1973 ist "Ulrike Ottinger eine extravagante Ein-Frau-Revolte gegen den filmischen Status quo. Ottinger, eine der konsequentesten Filmemacher*innen im Neuen Deutschen Kino der 1970er Jahre, produzierte hyperstilisierte, subversive Epen, die zu den abenteuerlichsten und süchtig machendsten Filmen der letzten 50 Jahre gehören. Ottinger wechselte zwischen Dokumentarfilm und Fiktion und schöpfte dabei stark aus mythologischen, religiösen und modernen Texten. Sie hat ein zum Lachen komisches, geschlechter-expansives, hochintelligentes Werk geschaffen, das ihr neben Agnès Varda, Lina Wertmüller, Jane Campion und Chantal Akerman einen Platz in der Filmgeschichte sichert." (Retrospektive, Metrograph, New York, März 2020)

Die Reihe wird gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Sonntag,
01.05.
17:30
20:00
Donnerstag,
05.05.
20:00
Samstag,
07.05.
20:00
22:00
Sonntag,
08.05.
17:00
20:00
Dienstag,
10.05.
20:00
Mittwoch,
11.05.
21:00
Donnerstag,
12.05.
20:00
Samstag,
14.05.
18:30
21:00
Sonntag,
15.05.
12:00
19:00
Donnerstag,
19.05.
20:00
Samstag,
21.05.
17:00
19:30
22:00
Sonntag,
22.05.
17:00
Dienstag,
24.05.
20:00
DokFilm Salon
Donnerstag,
26.05.
17:30
Film
20:00
Samstag,
28.05.
11:30
21:00
Sonntag,
29.05.
17:00
20:00

Die Veranstaltungen im Einzelnen

Paris Calligrammes

DE, 2020, 129 Min., DCP

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Eine Reise in die Vergangenheit, Ulrike Ottinger streift als Flaneuse durch Paris von 1962-69, ihre Zeit als junge Malerin mit ersten Berührungen zum Film. Ein Stadtporträt und Soziogramm mit persönlichen Brennpunkten, Begegnungen mit Künstlern und Intellektuellen, aber auch die Zeit des Algerienkrieges, der Dekolonisierung und der Studentenrevolte.

Ulrike Ottinger ging mit 20 Jahren nach Paris, um eine große Künstlerin zu werden. Rund 50 Jahre später fordert sie sich heraus, einen Film über diese Zeit zu machen "aus der Perspektive einer sehr jungen Künstlerin, an die sich sich erinnert, jedoch mit der Erfahrung der älteren Künstlerin, die sie längst ist.

Sonntag, 01. Mai, 17:30 Uhr

Doppelprogramm: Laokoon & Söhne. und Die Betörung der blauen Matrosen

97 Min., DCP

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Laokoon & Söhne. Die Verwandlungsgeschichte der Esmeralda del Rio
BRD 1972/73, 48 Min., DCP, mit Tabea Blumenschein

Die Witwe Olimpia Vincitor sucht nach ihrer Vergangenheit samt Metamorphosen. Da sind die Schlittschuhläuferin und Fahrten mit der Zirkustruppe "Laokoon & Söhne". Ein Atelier wird zerstört, und sie verwandelt sich in den Gigolo Jimmy Junod. Märchenhaft verwebt Ulrike Ottinger Erfahrungen ihrer Pariser Zeit zu einer feministischen Utopie.

Die Betörung der blauen Matrosen
BRD 1975, 49 Min., DCP, mit Valeska Gert, Tabea Blumenschein, Rosa von Praunheim

In einem Spiel zwischen entfremdeter Natur und Künstlichkeit "treten auf: Hawaiimädchen, Vögel, Matrosen, der griechische Gott Tunte u.a. In einer Collage überschneiden sich kommerzialisierter Alltag, Musik und die Sprache Apollinaires. Durch die Erstarrung hindurch ist ein anderes Leben vorstellbar." (Berlinale)

Sonntag, 01. Mai, 20:00 Uhr

Der Aktuelle: Lingui

FR/DE/BE/TD, 2021, 87 Min., OmU, DCP

Regie: Mahamat-Saleh Haroun
Darsteller*innen: Achouack Abakar Souleymane, Rihane Khalil Alio, Youssouf Djaoro

Amina lebt mit ihrer 15-jährigen Tochter Maria allein in einem Vorort von N'Djamena im Tschad. Maria ist schwanger und will abtreiben, was Tradition, Gesetz und Religion im Land verbieten. Doch "Lingui", das heilige Band des Zusammenhalts, hilft. Mit den Frauen des Quartiers kämpfen sie für die Selbstbestimmung (nicht nur) von Maria.

Donnerstag, 05. Mai, 20:00 Uhr
Samstag, 07. Mai, 20:00 Uhr
Sonntag, 08. Mai, 20:00 Uhr

Q-Movie Bar präsentiert: Sharayet - Eine Liebe in Teheran

US/FR/IR, 2010, 105 Min., OmU, digital

Regie: Maryam Keshavarz
Darsteller*innen: Nikohl Boosheri, Sarah Kazemy, Reza Sixo Safai, Sina Amedson

Nach außen hin nur beste Freundinnen, nutzen Atafeh und Shirin die Freiräume, die sich ihnen im Rahmen der Jugend-Subkultur sowie im heimischen Schutz einer liberalen Familie bieten. Als Atafehs religiös gewordener Bruder zurückkehrt, gerät jedoch alles in Gefahr.

Samstag, 07. Mai, 22:00 Uhr

Madame X - Eine absolute Herrscherin

BRD, 1977, 145 Min., DCP

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Tabea Blumenschein, Roswitha Janz, Monika von Cube, Lutze, Yvonne Rainer, Claudia Skoda

Madame X, die gnadenlose, schöne Herrscherin des Chinesischen Meeres, ruft die Frauen zur Revolte und lockt mit Gold - Liebe - Abenteuer. Sie sollen ihren bequemen, aber unerträglich eintönigen Alltag aufgeben für eine Welt voller Gefahren und Ungewissheit. Frauen aus aller Welt folgen ihr und unterwerfen sich ihrer Macht. Ein Spiel mit Zeichen, Symbolen, Täuschungen und Parodie. Eine phantastische Reise und Fest der queeren Filmgeschichte.

"Dieser Film hat keine Spur von Ängstlichkeit. Im Gegenteil: Denen, die gegen die Faszination dieser ritualisierten, vollkommen ästhetisierten Gewalt stramme Abwehr in Marsch setzen, macht er Angst. Denn auf dem Frauenschiff Orlando sind die Flaggen Angriff, Leder, Waffen, lesbische Liebe und der Tod mit einer Schönheit aufgezogen, die den Zuschauerblick nicht absolut beherrschen will. Die Ästhetik unterliegt strenger Stilisierung, die ohne Überwältigung sich frei herzeigt." (Karsten Witte)

Sonntag, 08. Mai, 17:00 Uhr
Sonntag, 29. Mai, 17:00 Uhr reservieren

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: The Balcony Movie

PL, 2021, 100 Min., OmU, DCP

Regie: Pawel Lozinski

"Warum in die Ferne schweifen?" denkt sich Regisseur Pawel Lozinski und stellt seine Kamera auf dem heimischen Balkon in Warschau auf. Von dort aus sucht er das Gespräch mit den Passant:innen. Es entsteht ein liebenswerter Film voller kurzer, aber oft humorvoller oder gar philosophischer Begegnungen.

Bar und Salon ab 18.30 Uhr geöffnet. Eintritt frei, Spenden willkommen.
Näheres unter

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 10. Mai, 20:00 Uhr

Hörbar Konzert: Mike Genarro (Kanada) und Alex Ward (UK)

Zentraler Treffpunkt für Konsumenten & Produzenten experimenteller Musik

www.hoerbar-ev.de

Mittwoch, 11. Mai, 21:00 Uhr
Hörbar

Bildnis einer Trinkerin

BRD, 1979, 109 Min., DCP, Ausstattung: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Tabea Blumenschein, Lutze, Magdalena Montezuma

Sie, reiche, exzentrische Trinkerin, begibt sich ins fremde Berlin, um sich ihrer Passion hinzugeben: dem Trinken. Dort trifft sie auf Lutze, stadtbekannte Trinkerin, arm und fest im Stadtbild verwurzelt. Gemeinsam streifen sie durch eine kalte Stadt - stets begleitet von den drei "Pepitas": Gesunder Menschenverstand, Soziale Frage und exakte Statistik.

Donnerstag, 12. Mai, 20:00 Uhr
Samstag, 21. Mai, 17:00 Uhr
Sonntag, 29. Mai, 20:00 Uhr reservieren

Freak Orlando

BRD, 1981, 128 Min., DCP, Ausstattung: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Magdalena Montezuma, Delphine Seyrig, Albert Heins

Am Beispiel der Freaks erzählt, führt der Film in fünf Episoden durch die Jahrhunderte bis heute. Der/die Held*in Orlando/Orlanda durchlebt so einige Transformationen, dazu die Abgründe der Menschheit, Machthunger, Intrigen, Grausamkeit, Wahnsinn ... ein faszinierender Albtraum und Bilderrausch.

Samstag, 14. Mai, 18:30 Uhr
Samstag, 21. Mai, 19:30 Uhr

Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse

BRD, 1984, 152 Min., DCP, Ausstattung: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Veruschka von Lehndorff, Delphine Seyrig, Irm Hermann

Frau Dr. Mabuse, mächtige Chefin eines Medienkonzerns, will ihre Auflagen steigern, sich imperial ausbreiten und einen neuen Menschen schaffen. Sie sucht sich den Dandy Dorian Gray aus, den sie in ihren Boulevardblättern inszenieren, gefügig machen und dann vernichten möchte. Doch die Meisterin wird Opfer ihres Meisterschülers ...

"Der Filmtitel entspricht in der Komplexität seiner Bedeutung dem Film. Die naheliegendste Assoziation ist die zu Dorian Gray, also die literarische; zum anderen der Narzißmus, das Dandytum, fin de siècle. Im Spiegel der Boulevardpresse - zu Prousts Zeiten bereits als Gesellschaftsnachrichten bekannt - hab' ich als ein Beispiel genommen, um über eine neue Form von Machtausübung etwas zu sagen im Film, über die spezifischen Möglichkeiten eines Medienkonzerns." (Ulrike Ottinger im Gespräch mit Sissi Tax, Februar 1984)

Samstag, 14. Mai, 21:00 Uhr
Samstag, 21. Mai, 22:00 Uhr

Südostpassage

DE, 2002, 363 Min., digital, Schnitt: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Eine Reise von Berlin auf alten Transit- und Handelswegen zu den verfallenen Imperien Südosteuropas, mit Expeditionen durch Odessa und Istanbul. "Mit einem Blick für Details und mit Respekt vor den Menschen, ... entsteht ein Porträt der Völker am Rande Europas, denen es nicht gelungen ist, vom Ende des Kalten Kriegs zu profitieren." (Berlinale)

"Die am Straßenrand gesammelten Bilder destillieren aus einer Fülle von kleinen, aber bezeichnenden Beobachtungen etwas Wesentliches: Die Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit der Lebensverhältnisse." (Ulrike Ottinger)

mit einer Pause von 15 Minuten

Sonntag, 15. Mai, 12:00 Uhr

Zwölf Stühle

DE, 2004, 208 Min., DCP, Schnitt: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Georgi Delijew, Genadi Skarga, Swetlana Djagiljewa

Eine russische Aristokratin verrät auf dem Sterbebett ein Geheimnis, ihre Juwelen sind in einem von zwölf Stühlen versteckt. Die wurden nach der Revolution enteignet und sind im ganzen Land verstreut ... In der burlesken Parabel auf die postrevolutionäre Gesellschaft gehen der arme Schwiegersohn und ein gewitzter Gauner auf die Suche. Noch einer ist dabei, Vater Fjodor, der die letzte Beichte abgenommen hat...

Sonntag, 15. Mai, 19:00 Uhr

Die koreanische Hochzeitstruhe

DE, 2008, 82 Min., OmU, DCP, Erzählerin: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Nach Tradition verpackt und verschnürt bringt ein Bote die Hochzeitstruhe zum Haus der Braut, voller Geschenke als Vorboten für künftiges Glück. Ulrike Ottinger öffnet ihre Film-Schatzkiste rund um diese Love-Story im modernen Korea: "Ein ethnografisches Märchen über neue Mega-Cities und ihre widersprüchlichen Gesellschaften im Spagat. Bon voyage in die Gegenwart!" (Ulrike Ottinger)

"Eine Love-Story von Ulrike Ottinger, und die vielfältigen Beobachtungen, die diese ... Kinosammlerin in Korea machte, sind aufgefädelt an der mythischen Geschichte von zwei Wurzelwesen, Ginsengmann und -frau [...] Ein wunderbares Zusammenspiel, wie im asiatischen Theater, die Marionetten und neben ihnen, sichtbar, aber "übersehen", jene, die die Fäden führen. Illusion, in der keiner sich täuscht." (Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung)

Donnerstag, 19. Mai, 20:00 Uhr

Exil Shanghai

DE/IS, 1997, 275 Min., OmU, digital

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Im Shanghai der 30er/40er Jahre mit exterritorialem Status trafen mit Bewohnern aus vielen Nationen alle politisch-sozialen Probleme zusammen. Nahezu vergessen ist das Kapitel der jüdischen Diaspora. Sechs Lebensläufe deutscher, österreichischer und russischer Juden kreuzen sich in Zuwanderung und Exil. Eine Suche nach Spuren im modernen Shanghai, in der Zeitebenen aus-, neben- und ineinander fließen.

mit einer Pause von 15 Minuten

Sonntag, 22. Mai, 17:00 Uhr

Krai

AT, 2021, 123 Min., OmU, DCP

Regie: Aleksey Lapin

Unter dem Vorwand einen historischen Film drehen zu wollen, lädt der Regisseur die Bewohner:innen seines Heimatdorfes an der russisch-ukrainischen Grenze zu einem Casting ein. Fragemente des Alltags, gemeinsame Inszenierungen und Dialoge formen in KRAI das verwunschene und kurzweilige Making-Of eines Film der nie entstand.

Dienstag, 24. Mai, 20:00 Uhr

Prater

DE/AT, 2007, 107 Min., DCP

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Veruschka, Elfriede Jelinek, Elfriede Gerstl, Ursula Storch, Werner Schwarz

"Immerzu fliegen im Sitzen und Liegen"
Der Wiener Prater: Anziehungsort für unterschiedlichste Menschen, stets im Wandel - ein Panoptikum der Attraktionen. In ihrem Streifzug über den ältesten Vergnügungspark der Welt nimmt uns Ulrike Ottinger mit in eine Welt der Verzauberung, Träume und Sehnsüchte und beleuchtet das Leben der Schausteller(dynastien) früher und heute.

Donnerstag, 26. Mai, 17:30 Uhr

Die Nomadin vom See

DE, 2012, 86 Min., digital, Sprecherin: Eva Mattes

Regie: Brigitte Kramer

Brigitte Kramers Portrait über Ulrike Ottinger beginnt am Bodensee, der beide als Heimatort verbindet. Sie gibt einen Einblick in den surrealen, phantastischen Kosmos dieser außerordentlichen Künstlerin und in eine Epoche, geprägt vom Aufbruch der Frauen in den Künsten.

zu Gast ist Brigitte Kramer

Donnerstag, 26. Mai, 20:00 Uhr

Taiga - Eine Reise ins nördliche Land der Mongolen

DE, 1991/92, 501 Min., DCP

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger reiste monatelang zu den Yak- und Rentiernomaden. Sie zeigen stolz ihre Bräuche, den Alltag, die Feste, Riten und den Kult der Schamanen, die bis in die heutige Zeit eine wichtige Rolle spielen. Eine Suche nach Vergangenem und Gebliebenem, die bis in die Blockhütten der Städte führt.

mit 2 Pausen von je 15 Min.

Samstag, 28. Mai, 11:30 Uhr reservieren

Johanna d'Arc of Mongolia

BRD, 1989, 167 Min., DCP, Ausstattung: Ulrike Ottinger

Regie: Ulrike Ottinger
Kamera: Ulrike Ottinger
Darsteller*innen: Delphine Seyrig, Irm Hermann, Peter Kern, Xu Re Huar, Gillian Scalici

Der erste von einer Frau in der Mongolei gedrehte Spielfilm beginnt mit dem heiteren, teils musikalischen Treffen diverser Reisender aus Europa und den USA in der transsibirischen Eisenbahn. Die Damen steigen um in die "Transmongolische" und geraten in ein Abenteuer: Sie werden von einer mongolischen Prinzessin entführt, und eine erlebnisreiche Reise mit dem Nomadenvolk beginnt...

Samstag, 28. Mai, 21:00 Uhr reservieren