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Mai 2017 Juli 2017
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Le Strich tres  

Eins, zwei, Polizei

Der G20-Gipfel steht vor der Tür und ruft jede Menge Polizei auf den Plan, doch ihr Umgang mit DemonstrantInnen stößt nicht unbedingt auf Gegenliebe! Anlässlich des vielen Blaulichts, der Sirenen und Polizeipräsenz auf den Straßen Hamburgs in den nächsten Wochen widmet sich das B-Movie in diesem Monat den Cops im Film. Außerdem zu Gast in unserem schönen Hinterhofkino: das Internationale KurzFilmFestival Hamburg und das Blurred Edges Musikfestival.

Das Programm:

Polizeirevier Davidswache
Donnerstag
01. Juni, 20:00 Uhr

Gefahrengebiete & andere Hamburgensien
Donnerstag
01. Juni, 22:00 Uhr

DREHORT:HAMBURG: Nicht nichts ohne Dich
Freitag
02. Juni, 20:30 Uhr

The French Connection
Samstag
03. Juni, 20:00 Uhr

Q-Movie Bar präsentiert: Freier Fall
Samstag
03. Juni, 22:00 Uhr

Ciutat Morta
Sonntag
04. Juni, 19:30 Uhr

Der Prozess
Sonntag
04. Juni, 22:00 Uhr

Kontaktcenter - Comiclesungen
Dienstag
06. Juni, 20:00 Uhr

Bad Lieutenant
Sonntag
11. Juni, 19:30 Uhr

Black Block
Sonntag
11. Juni, 21:30 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: From the Back of the Room
Dienstag
13. Juni, 20:00 Uhr

Tropa de Elite
Donnerstag
15. Juni, 19:30 Uhr

The French Connection
Donnerstag
15. Juni, 22:00 Uhr

Displaced. (R)Emigranten als Figuren im Film nach 1945
Dienstag
20. Juni, 20:00 Uhr

Der Prozess
Donnerstag
22. Juni, 19:00 Uhr

Ciutat Morta
Donnerstag
22. Juni, 21:30 Uhr

B-Movie beim Wohlwillstraßenfest
Samstag
24. Juni, 16:00 Uhr
Samstag
24. Juni, 17:00 Uhr
Samstag
24. Juni, 18:00 Uhr

The French Connection
Samstag
24. Juni, 20:00 Uhr

Bad Lieutenant
Samstag
24. Juni, 22:00 Uhr

Midnightmovie: Die City-Cobra
Samstag
24. Juni, 23:59 Uhr

Arab Filmclub: Ein Lied für Nour (The Idol)
Sonntag
25. Juni, 15:00 Uhr

Gefahrengebiete & andere Hamburgensien
Sonntag
25. Juni, 18:00 Uhr

Polizeirevier Davidswache
Sonntag
25. Juni, 20:30 Uhr

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Zeigen, was man liebt
Dienstag
27. Juni, 20:00 Uhr

Black Block
Donnerstag
29. Juni, 19:30 Uhr

Tropa de Elite
Donnerstag
29. Juni, 21:30 Uhr




Die Filme im Einzelnen:






 
 
Polizeirevier Davidswache  
USA, 1964, 101 min, 35mm

Regie: Jürgen Roland
Darsteller: Wolfgang Kieling, Günther Neutze, Hannelore Schroth

Rund um die bekannteste Polizeiwache Deutschlands gibt's im Hamburger Rotlichtviertel mal wieder richtig Stress. Doch die Gangster haben ihre Rechnung ohne die Hauptwachtmeister Glantz und Schriewer gemacht, schön blöd. Mehr Kiez geht nicht.

Donnerstag, 01. Juni, 20:00 Uhr
Sonntag, 25. Juni, 20:30 Uhr




 
 
Gefahrengebiete & andere Hamburgensien  
D, 2015, 74 min, digital

Regie: Rasmus Gerlach

Rasmus Gerlach zeigt in seinem essayistischen Dokumentarfilm, wie die Klobürste zum Hamburger Protestsymbol wurde. Die Chronik des heißen Winters 2013: Kampf um die Rote Flora, Bleiberecht für Lampedusa-Flüchtlinge und Abriss der Esso-Hochhäuser, mit Spuren bis in die Gegenwart.

Rasmus Gerlach ist an beiden Terminen zu Gast.

Donnerstag, 01. Juni, 22:00 Uhr
Sonntag, 25. Juni, 18:00 Uhr








 
 
DREHORT:HAMBURG: Nicht nichts ohne Dich  
D, 1985, digital

Buch & Regie: Pia Frankenberg
Darsteller: Pia Frankenberg, Klaus Bueb, Alfred Edel u.a.

DREHORT:HAMBURG zeigt das ironische Selbstporträt einer deutschen Filmemacherin "Nicht nichts ohne Dich"

Eine preisgekrönte, aberwitzige, absurde Filmgroteske voll mit sarkastischen Wortwitz über die Geschichte zweier Stadtneurotiker – oder - Woody Allen meets Hamburg anno 1985.

Filmemacherin Martha ist jung, hübsch und wohlhabend. Trotzdem fühlt sie sich unausgefüllt. Ihr fehlt ein Ziel vor Augen und das Wissen um die tiefere Bedeutung ihrer Existenz. „Das Schicksal hat sie auf die falsche Seite gestellt,“ sagt ein Freund. „Sie ist nämlich reich und will arm sein. Damit sie endlich zu denen gehört, die arm sind, und gegen die sein kann, die reich sind.“ Martha entschließt sich, einen neuen Film zu drehen. Einziges Problem, sie weiß nicht, worüber… Und da ist Alfred, mit dem Martha eine Liebesbeziehung versucht. Ein Mann Ende Dreißig, der immer noch Architektur studiert, um der Erotik des Bauens auf den Grund zu kommen. Geschädigt durch die Banalitäten von Zweierbeziehungen und Wohngemeinschaften, ist Alfred zu einem Kasper verkommen, zu einem Stadtneurotiker vom Eppendorfer Baum.
Der mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnete Debütfilm Pia Frankenbergs erzählt keine gradlinige Geschichte, sondern sprudelt nur so von Geschichten. Dabei mokiert sich die selbstironische Collage über die trendige Sinnsucherei in den Achtzigerjahren. Eine herrliche Schwarzweiß-Komödie über die Stadt und die Neurotiker, die sie bewohnen, eingefangen mit grandioser Kamera, die das winterliche Hamburg großartig atmosphärisch verdichtet.
Die Regisseurin hat zugesagt anwesend zu sein und steht danach zum Filmgespräch bereit.
Eintritt: 7€

Freitag, 02. Juni, 20:30 Uhr








 
 
The French Connection  
USA, 1971, 104 min, OmU, digital

Regie: William Friedkin
Darsteller: Gene Hackman, Roy Scheider

Die beiden NYCPD Kriminalpolizisten „Popeye“ und „Cloudy“ versuchen französischen Droggenschmugglern das Handwerk zu legen. Vor Gewalt und skrupellosen Methoden schrecken sie dabei nicht zurück.

Es ist nur eine dünne Linie, die Polizei und Gewalttäter trennt: Mit dieser Sichtweise auf das moderne Amerika setzte Regisseur William Friedkin Anfang der 70er Jahre neue Maßstäbe für das Krimigenre. Keine Heldenverehrung, keine Verklärung! (Cinema Filmmagazin)

Samstag, 03. Juni, 20:00 Uhr
Donnerstag, 15. Juni, 22:00 Uhr
Samstag, 24. Juni, 20:00 Uhr




 
 
Q-Movie Bar präsentiert: Freier Fall  
D, 2013, 101 min, OV, DCP

Regie: Stephan Lacant
Darsteller: Hanno Koffler, Max Riemelt, Katharina Schüttler

Marc lernt auf einem Polizeilehrgang seinen Kollegen Kay kennen und verliebt sich - ein Bruch mit den engen Regeln der Maskulinität seines Berufs. Die neuen Gefühle verwirren nicht nur den bisher gestandenen Hetero, er wird auch mit dem Mobbing Homosexueller konfrontiert.

Samstag, 03. Juni, 22:00 Uhr




 
 
Ciutat Morta  
ES, 2014, 128 min, OmeU, digital

Regie: Xavier Artigas und Xapo Ortega

800 Menschen besetzen ein verlassenes Kino in Barcelona und nennen es nach Patricia Heras. Sie wurde nach Aufständen mit dem Tod eines Polizisten zu Unrecht beschuldigt und beging nach fünf Jahren Haft Selbstmord. Investigativ wird der Fall 4F rekonstruiert, mit die schlimmste Korruptionsaffäre der Polizei Barcelonas.

Sonntag, 04. Juni, 19:30 Uhr
Donnerstag, 22. Juni, 21:30 Uhr






 
 
Der Prozess  
F/I/D, 1962, 118 min, OV, DCP

Regie: Orson Welles
Darsteller: Anthony Perkins, Orson Welles, Jeanne Moreau

Der zu Unrecht verurteilte Josef K. kämpft gegen die erbarmungslose Bürokratie des Justizapparates. In einem erbitterten Kampf versucht er herauszufinden, was ihm überhaupt zur Last gelegt wird. Am Ende wird die nebulöse Bürokratie sogar lebensgefährlich für ihn.

Orson Welles fängt die bedrückende, rätselhafte Grundstimmung und triste Anonymität der Stadt, wie sie der Roman zeichnet, eindrucksvoll ein. Drehorte und Sets sind das Herzstück des Films, sorgfältig ausgearbeitet, großartig und einfach kafkaesk.

Schauspielerisches Staraufgebot der 1960er Jahre.

Sonntag, 04. Juni, 22:00 Uhr
Donnerstag, 22. Juni, 19:00 Uhr




 
 
Kontaktcenter - Comiclesungen  
Was normalerweise zwischen zwei Buchdeckeln stattfindet, wird im B-Movie in Bild und Ton zur Aufführung gebracht. Drei- bis viermal im Jahr stellen ZeichnerInnen ihre Comics und Graphic Novels vor. Zur aktuellen Lesung werden Elizabeth Pich aus Saarbrücken, David Mathews aus Wien sowie Julian Fiebach, Luise Mirdita und Raschomon aus Hamburg neue Arbeiten präsentieren. Gelesen wird aus kürzlich erschienenen Publikationen oder Projekten, die "work in progress" sind. Eine Veranstaltung des Kontaktcenters in Kooperation mit dem Buchladen Strips & Stories und dem B-Movie. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamts Hamburg-Mitte.

Dienstag, 06. Juni, 20:00 Uhr






 
 
Bad Lieutenant  
USA, 1992, 96 min, OmU, 35mm

Regie: Abel Ferrara
Darsteller: Harvey Keitel, Frankie Thorn, Vincent Laresca

Der New Yorker Lieutenant dieses düsteren Films ist alles andere als ein klassischer Gesetzeshüter: Drogenabhängig, korrupt, wettsüchtig! Doch mit Gott auf seiner Seite scheint es eine Lösung für seine Probleme zu geben.

Sonntag, 11. Juni, 19:30 Uhr
Samstag, 24. Juni, 22:00 Uhr






 
 
Black Block  
I, 2011, 77 min, OmeU, digital

Regie: Carlo A. Bachschmidt

300 Polizisten stürmen am 21. Juli 2001 nachts die Diaz-Schule in Genua, in der Gegner des G8-Gipfels schlafen. Der Einsatz endet mit vielen Schwerverletzten und löst weltweit Entsetzen aus. Carlo A. Bachschmidt portraitiert sieben Beteiligte, die damals verletzt wurden.

Sonntag, 11. Juni, 21:30 Uhr
Donnerstag, 29. Juni, 19:30 Uhr - reservieren




 
 
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: From the Back of the Room  
USA, 2015, 105 min, OV, digital

Regie: Amy Oden

In den 1990er Jahren sagen die Riot Grrrls der männlichen Dominanz im Hardcore Punk den Kampf an. In ihrem Film spricht Amy Oden mit Bookern, MusikerInnen, Fanzine-MacherInnen und anderen Protagonisten der Szene - auch über Geschlechterrollen, Anfeindungen und Vorurteile männlicher Szene-Kollegen. Unter anderem kommen Mitglieder von Tribe 8, Bikini Kill, Bratmobile, Naked Aggression, Submission Hold, Look Back zu Wort.

Salon und Bar ab 18:30 Uhr geöffnet, Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.

www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 13. Juni, 20:00 Uhr






 
 
Tropa de Elite  
BRA, 2007, 118 min, OmU, digital

Regie: José Padhila
Darsteller: Wagner Moura, Caio Junqueira

Im Jahr 1997 besucht der Papst Johannes Paul II. Rio de Janeiro, die Nachbarschaft seines Aufenthaltsortes wird samt der Favela zur Sicherheitszone erklärt. Vier Monate dauert die "Operation Heiligkeit" der Elitetruppe der Militärpolizei, bei der 30 Menschen getötet werden. Ein Land im Krieg mit sich selbst.

Der Film balanciert meisterlich zwischen Erzählung und (Pseudo-)Dokumentation, ist spannend und originell erzählt und macht es dabei niemandem recht – damit hält er sich von ideologischen Standpunkten fern und bewegt sich nahe an der Wirklichkeit.

(Berliner Zeitung)

Donnerstag, 15. Juni, 19:30 Uhr
Donnerstag, 29. Juni, 21:30 Uhr - reservieren




 
 
Displaced. (R)Emigranten als Figuren im Film nach 1945  
Filmvortrag und Gespräch mit Heike Klapdor vom Filmmuseum Berlin
Die Rückkehr in das Land, aus dem man vertrieben wurde, ist meist keine glückliche Heimkehr. Wie ist das Verhältnis zwischen den Zurückgekehrten und den Dagebliebenen? Welche Rollen nehmen Rückkehrende in der Gesellschaft ein? Verändert sich die Sicht auf die Zurückgekehrten über die Jahrzehnte? Diesen Fragen geht Heike Klapdor anhand von Filmausschnitten des deutschen Kinos von 1945 bis heute nach.

Veranstalter: Walter A. Berendsohn, Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur

www.tagedesexils.de

Dienstag, 20. Juni, 20:00 Uhr




 
 
B-Movie beim Wohlwillstraßenfest  
kostenloses Kinderkurzfilmprogramm mit freundlicher Unterstützung der KurzFilmAgentur Hamburg



Samstag, 24. Juni, 16:00 Uhr
Samstag, 24. Juni, 17:00 Uhr
Samstag, 24. Juni, 18:00 Uhr




 
 
Midnightmovie: Die City-Cobra  
USA, 1986, 86 min, DF, 35mm

Regie: George P. Cosmatos
Darsteller: Sylvester Stallone, Brigitte Nielsen, Brian Thompson

Die goldenen Zutaten für einen Vorzeige-80er-Jahre-Klopper: Harter Cop namens Cobretti? CHECK. Finsterer Bösewicht namens Nachtschlitzer? CHECK. Outfits, die in jedem Fetischclub den ersten Preis gewinnen würden? CHECK. Hauptdarsteller mit einer Mimik wie ein Mettbrötchen? CHECK. Pilotenbrille? CHECK. Zahnstocher? CHECK. Wenig Hirn, viel Fun? CHECK.
mit Einführung

Samstag, 24. Juni, 23:59 Uhr




 
 
Arab Filmclub: Ein Lied für Nour (The Idol)  
PS, 2015, 100 min, digital, Arabisch mit dt. UT

Regie: Hany Abu-Assad
Darsteller: Tawfeek Bahom, Ahmed Al Rokh

Nach einer wahren Geschichte: Bei seiner Arbeit als Taxifahrer in Gaza erfährt Mohammed, dass für die nächste Staffel der Castingshow "Arab Idol" ein Vorsingen in Kairo stattfindet. Gegen alle Widrigkeiten versucht er, daran teilzunehmen. Mit Talent und Willensstärke bahnt er sich den Weg ins Rampenlicht.

der Eintritt ist frei

Sonntag, 25. Juni, 15:00 Uhr




 
 
Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: Zeigen, was man liebt  
D, 2016, 84 min, digital

Regie: Frank Göhre, Borwin Richter, Torsten Stegmann

Sie treffen sich in den Schwabinger Kneipen und bei Spätvorstellungen im Kino: Die jungen Wilden der "Münchener Gruppe". Inspiriert durch die Filme der Nouvelle Vague und von den amerikanischen Regissieuren Ford, Fuller, und Hawks erfinden sie in den 1960er Jahren deutschen Film neu. Mit Filmen von Regisseuren wie Klaus Lemke oder Rudolf Thome zieht eine ungekannte Lässigkeit ins deutsche Kino ein. "Zeigen, was man liebt" erzählt von ihrer radikalen Arbeitsweise, dem Mut zum Risiko und ihrem Superstar, Iris Berben.

Salon und Bar ab 18:30 Uhr geöffnet, Eintritt auf freiwilliger Spendenbasis.


www.dokumentarfilmsalon.org

Dienstag, 27. Juni, 20:00 Uhr - reservieren

     
 
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