B-Movie - das Kino auf St. Pauli
im Hinterhof, ohne Werbung und mit warmen Drinks

Unser Programm im April 2026

Programmbild April 2026: BÉLA TARR - ZEIT OHNE LIMIT!

BÉLA TARR - ZEIT OHNE LIMIT!

Anfang des Jahres hat der ungarische Autorenfilmer Béla Tarr (1955-2026) diese Welt verlassen. Wir nehmen dies zum Anlass, (wieder) in die Welt einzutauchen, die er uns hinterlassen hat. Bekannt ist er vor allem wegen seines opus magnum "Satanstango", das zu seinem Erscheinen die Grenzen des Kinos herausforderte. Aber es gibt mehr zu entdecken! Wir zeigen die ersten drei seiner "Regenfilme", die Tarr zuerst in der internationalen Festivallandschaft etablierten und später im Kosmos des Weltkinos. In ihnen beginnt er, die Filmzeit zu erforschen, und macht sich auf die Suche nach den Mysterien des Bösen.

Auch wenn Béla Tarr selbst verwehrt wurde zu studieren, gab er sein praktisch erworbenes Wissen gerne an den Nachwuchs weiter. Stellvertretend für viele weitere Filmer:innen zeigen wir "Das merkwürdige Kätzchen".

Tarrs letzte beiden Spielfilme laufen diesen Monat im Metropolis. Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung des Arsenal, der Deutschen Kinemathek und der dffb!

Donnerstag,
02.04.
20:00
Samstag,
04.04.
20:00
22:00
Sonntag,
05.04.
19:00
Mittwoch,
08.04.
20:00
Donnerstag,
09.04.
20:00
Samstag,
11.04.
20:00
22:00
Sonntag,
12.04.
16:00
20:00
Dienstag,
14.04.
20:00
Mittwoch,
15.04.
20:00
Donnerstag,
16.04.
20:00
Freitag,
17.04.
14:00
15:30
18:30
21:00
Samstag,
18.04.
15:30
21:00
Sonntag,
19.04.
19:00
Mittwoch,
22.04.
20:00
Donnerstag,
23.04.
20:00
Freitag,
24.04.
20:00
Samstag,
25.04.
21:00
Sonntag,
26.04.
12:00
Dienstag,
28.04.
20:00
Donnerstag,
30.04.
20:00

Die Veranstaltungen im Einzelnen

Der Aktuelle: STOLZ & EIGENSINN

DE, 2025, 113 Min., OV, DCP

Regie: Gerd Kroske

In seiner Dokumentation spürt Gerd Kroske den Stolz und Eigensinn der Frauen auf, die in den ehemaligen Industrie-Großbetrieben der DDR in vermeintlichen Männerberufen gearbeitet hatten. Die meisten von ihnen mussten kurz nach der Wende ihre Berufe aufgeben ... Neben Archivaufnahmen des Piratensenders Kanal X, die ihre Arbeit vor über 30 Jahren begleiteten, reflektieren und befragen die Frauen ihr Leben, die Gedanken und Wünsche von Damals und Heute.

Donnerstag, 02. April, 20:00 Uhr reservieren
Samstag, 04. April, 20:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 09. April, 20:00 Uhr reservieren

Q-Movie-Bar: DETLEF - 60 JAHRE SCHWUL

DE, 2012, 90 Min., OV, DCP

Regie: Stefan Westerwelle, Jan Rothstein

In den 1970er Jahren war der Bielefelder Detlef Stoffel einer der Pioniere der deutschen Schwulenbewegung. Er wollte lieber die Gesellschaft verändern, als sich dem Mainstream anzupassen. Inzwischen ist Detlef auf seine Weise in der Gesellschaft angekommen. Seit einigen Jahren pflegt er seine über 90 Jahre alte Mutter, ohne allerdings seine Streitbarkeit eingebüßt zu haben.

Samstag, 04. April, 22:00 Uhr reservieren

KÁRHOZAT / VERDAMMNIS

HU, 1988, 116 Min., OmU, 35mm

Regie: Béla Tarr
Darsteller*innen: Miklós B. Székely, Vali Kerekes, Gyula Pauer

Der Film gilt als erster unabhängiger Film Ungarns. Er feierte seine Premiere im Forum der Berlinale, wie alle in diesem Programm gezeigten Filme. In einer heruntergekommenen Industriestadt verliebt sich der unglückliche Einzelgänger Karrer in eine Barsängerin und gerät zunehmend in einen Strudel aus zwielichtigen Geschäften und destruktiven Gefühlen. Tarr über den Film: "In diesem Film ist beispielsweise die Geschichte völlig nebensächlich; es geht hier um die Landschaft, um die Elemente und die Natur, um eine eigenartige Welt, in der es nichts mehr gibt."

Wir zeigen die Kopie, die vom Collegium Hungaricum Berlin hergestellt wurde und im Zuge der Umstrukturierung des sogenannten "Haus Ungarn" der Deutschen Kinemathek übergeben wurde. Ein ehemals wichtiger Ort der Ost-Berliner Kunstszene.

Sonntag, 05. April, 19:00 Uhr reservieren
Samstag, 18. April, 21:00 Uhr reservieren

HÖRBAR

Zentraler Treffpunkt für experimentelle Musik.

Hörbarkonzerte: Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Webseite

Mittwoch, 08. April, 20:00 Uhr Frequenzgänge #102 reservieren
Mittwoch, 15. April, 20:00 Uhr Apples to Apples: Junya Fujita & Sasha Iliashenko reservieren
Mittwoch, 22. April, 20:00 Uhr Hamburg Free-Improv Community reservieren
Freitag, 24. April, 20:00 Uhr Gunnar Lettow + Michael Thieke / Feine Trinkers bei Pinkels Daheim reservieren
Hörbar

DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN

DE, 2013, 72 Min., OV, DCP

Regie: Ramon Zürcher
Darsteller*innen: Jenny Schily, Anjorka Strechel, Mia Kasalo, Luk Pfaff

Ein Kammerspiel, frei nach Kafkas Erzählung "Die Verwandlung". Entstanden im Rahmen eines von Béla Tarr gegebenen Seminars an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb). Zentraler Schauplatz: die Küche einer Berliner Altbauwohnung. Hier finden Abendessenvorbereitungen statt, für ein Familientreffen. Doch das eigentlich interessante ist die Kamera, die nie dort zu sein scheint, wo etwas passiert. Der Film feierte seine Premiere beim Berlinale Forum 2013 und avancierte dort zum Geheimtipp.

Samstag, 11. April, 20:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 30. April, 20:00 Uhr reservieren

Midnight Movie: VEXIER

DE, 2024, 84 Min., OV, DCP

Regie: Matthias Wißmann
Darsteller*innen: Marie Schwerzer, Merlin Leonhardt

Lea lebt in einer toxischen Beziehung, die sie emotional lähmt. Nach einem Vorfall flieht sie und landet in einem abgelegenen Landgasthof, wo das Ehepaar Ines und Felix ihr hilft, sich selbst wiederzufinden. Doch ihre Vergangenheit stellt sie vor eine Entscheidung, die ihr Leben verändern könnte.

Zu Gast sind Regisseur Matthias Wißmann, Produzent Benjamin Huber und Kameramann Kevin Hartfiel.

Samstag, 11. April, 22:00 Uhr reservieren

WE ARE TENACIOUS

Kooperation: Filministischer Kongress - Klappe die letzte!

US, 2023, 85 Min., OV, digital

Regie: Ash Kreis

Gut versteckt und mitten in den Rocky Mountains liegt der Himmel aller Queers: Die Tenacious Unicorn Ranch. Jedoch wird diese idyllische Alpaka-Ranch täglichen Angriffen ausgesetzt, lgbtiq-feindliche Online-Belästigungen eskalieren besonders in einem der konservativsten Bezirke Colorados schnell zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Ranch ist zum Zentrum eines kulturellen und politischen Konflikts geworden, der sich über die gesamten USA ausgebreitet hat. Der Film dokumentiert den Weg der Rancher von ihren idyllischen Anfängen bis zum Kampf ums Überleben gegen rechtsextreme Milizen.

Sonntag, 12. April, 16:00 Uhr reservieren

KLEINE FREIHEIT

Eine Stadt sieht einen Film: 1 Tag, 1 Film, 17 Kinos

DE, 2003, 102 Min., OmU, DCP

Regie: Yüksel Yavuz
Darsteller*innen: Çagdas Bozkurt, Leroy Delmar, Nazmî Kirik

Erzählt wird die Coming-of-Age-Geschichte der beiden Jugendlichen Chernor und Baran mitten in Hamburg. Beide verfügen über keinen gesicherten Aufenthaltsstatus und sind somit von Abschiebung bedroht. Als die Situation der beiden sich zuspitzt, drohen die Ereignisse zu eskalieren und Baran steht vor folgenreichen Entscheidungen.

Anschließend Abschlussparty.

Sonntag, 12. April, 20:00 Uhr reservieren

Dokumentarfilmsalon: WIR WERDEN ALLE STERBEN!

DE, 2024, 93 Min., OmU, digital

Regie: Ben Knight

Klimakatastrophe, Atomkrieg, Sorge vor Rechtsruck, Faschismus und Bürgerkrieg: Ben lebt und arbeitet als Journalist in Berlin, und ihm setzen die andauernden Krisen zu. Also reist er von Berlin nach London, nach Kansas, nach Norwegen und schließlich ins Zentrum des Weltuntergangs, dem Chicxulub-Meteoriten-Krater in Mexiko. Er will von jenen lernen, die sich auf den sozialen und ökologischen Zusammenbruch vorbereiten, ob man sie nun "Prepper", "Doomer" oder "Bunkerbewohner" nennt - die internationale "Collapse-Community" ist größer als gedacht. Ein (überwiegend) heiterer Dokumentarfilm von Ben Knight über Weltuntergangsängste und allzumenschliche Coping-Strategien.

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli: ?Bar und Salon ab 18:30 Uhr geöffnet. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Trailer

Webseite

Dienstag, 14. April, 20:00 Uhr reservieren

Der Aktuelle: CROCODILE TEARS/AIR MATA BUAYA

ID/FR/SG/DE, 2024, 98 Min., OmU, DCP

Regie: Tumpal Tampubolon
Darsteller*innen: Yusuf Mahardika, Zulfa Maharani, Marissa Anita

Johan betreibt mit seiner Mutter einen Krokodilpark. Als sich der unsichere Junge in ein Mädchen aus der Stadt verliebt, gerät die fragile Balance zwischen Mutter und Sohn aus den Fugen ... Das Debüt des indonesischen Filmemachers ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Sozialdrama und sanftem Thriller.

Donnerstag, 16. April, 20:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 23. April, 20:00 Uhr reservieren

dokumentarfilmwoche: Seablindness

30 Min., engl. OF

Regie: Tereza Smetanová

Es sind Arbeitsplätze, Lebensräume und Urlaubsziele, Knotenpunkte weltweiten Konsums und Orte, die niemals schlafen. An Häfen, wo Wasser und Land aufeinandertreffen, wo tonnenschwere Waren riesige Containerschiffe verlassen und wieder eingeladen werden, Lkw-Fahrer Karten spielen, Menschen in der Sonne am Strand liegen, und Kinder vor Kränen ins Meer springen, untersucht Tereza Smetanová in weitläufigen Bildern und präzisen sowie poetischen Beobachtungen diesen industriellen Raum und seine Strukturen. Der Hafenfunk auf Channel 16 eröffnet Momente der Kommunikation und verleiht diesem Transitraum, der von unserem Konsum und dem unablässigen Kapitalismus angetrieben wird, Sinn. Wer nicht zahlt, bleibt liegen, muss warten und wird vielleicht zurückgelassen. Over.

Zu Gast: Tereza Smetanová

Trailer

Freitag, 17. April, 14:00 Uhr

dokumentarfilmwoche: The Emperor's Naked Army Marches On

JP, 1987, 121 Min., OmeU

Regie: Hara Kazuo

Haras dritter Film ist das schonungslose, zutiefst verstörende Porträt des 62-jährigen Anti-Establishment-Aktivisten Okuzaki Kenz?. Unermüdlich konfrontiert er Angehörige und Überlebende, um militärische Gräueltaten aufzudecken, insbesondere die ungeklärte Ermordung zweier Soldaten seiner Einheit in Neuguinea. Sein Vorgehen dabei ist Ausdruck eines radikalen Wahrheitsanspruchs: kompromisslos und oft rücksichtslos. In ihm findet Hara den idealen Protagonisten für seine konfrontative, handlungsinduzierende filmische Methode. Die Kamera ist dabei kein neutrales Beobachtungsinstrument, sondern greift ein, provoziert und erzwingt Situationen. So wird der Film zu einem rigorosen Dokument der Wahrheitssuche, das Schuld, Verantwortung und Ethik verhandelt - und das Publikum bedingungslos in die Selbstbefragung hineinzieht.

Zu Gast: Hara Kazuo

Trailer

Freitag, 17. April, 15:30 Uhr

dokumentarfilmwoche: Beaucoup parler

FR, 2026, 78 Min., OmeU

Regie: Pascale Bodet

"Decors, c'est decors!" "De Gaulle?" Protagonist und Filmemacherin stehen in einer Bäckerei vor Regalwänden voller Plastikbaguettes. Der gelernte Bäcker Amr lebt seit 17 Jahren in Paris, ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis - mit rudimentären Französischkenntnissen. Pascale Bodet nimmt sich der Sache an und begleitet Amr durch seinen Alltag, den Behördendschungel, zu Freund*innen und zum Integrationssprachkurs. Ihre Kommunikation ist irrwitzig, es gibt vielerlei Missverständnisse und vom Amts-Französisch sind beide verwirrt. Am Ende hat Amr den Sprachkurs bestanden, erhält Papiere und sogar eine Entschädigung vom Staat, wegen der Verschleppung seines Falls. Doch dann werden die Einwanderungsgesetze angepasst, und er muss das nächste Sprachlevel erreichen. "Beaucoup parler" ist gleichermaßen Drama und Komödie.

Zu Gast: Pascale Bodet

Freitag, 17. April, 18:30 Uhr

dokumentarfilmwoche: Special: Duisburger Filmwoche: Life, Universe and Everything

+ ? 0 Sei immer größer als der Augenblick

Marian Kiss, BRD 1989, 28 min, dt. OmeU

Gerade nach Deutschland gekommen, sucht die Erzählstimme der Filmemacherin nach einem Sinn des Lebens. Ihr Großvater hat ihr einst die titelgebende Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben, jetzt fragt sie Menschen in Hamburg nach deren Maximen. Es entstehen flüchtige Begegnungen mit unter anderem einer Domina, einer Schönheitskönigin, einem Werbetexter, großen und kleinen, alten und jungen Menschen, die in berührender und doch leichtfüßiger Weise davon berichten, was es bedeutet zu leben, zu glauben und zu träumen. Wiederholt geht es dabei um neue Konzepte von Zeit, die von einer Sehnsucht nach einem sanften Ausbruch aus den Verhältnissen berichten. Warum läuft nicht alles rückwärts? In beglückender Beiläufigkeit malt Marian Kiss so ein kleines Porträt der Erde, bevor sie rund wurde.

34 Jahre, aber den Sinn des Lebens habe ich immer noch nicht rausgefunden

Jan Peters, DE 2026, 100 min, dt. OmeU

Seit 1990, als er 24 Jahre alt war, richtet Jan Peters jedes Jahr einmal eine Kamera auf sich. Er quasselt drauflos, erzählt von der Liebe und Arbeit, manchmal tanzt oder singt er. Er spielt ein Ich, geboren aus den ontologischen Eigenheiten des Kinos. Es ist zugleich eine rauschhafte TikTok-Parodie avant la lettre und ein Essay über die Wahrnehmung von Zeit. Darin eingeschrieben vermittelt sich eine kleine Geschichte filmischen Materials. Im Modus des flüchtigen Tagebuchfilms entfaltet sich ein Selbstporträt, das bewegt, als wären die kurzen Bildschnipsel der einzige Beweis dafür, dass man wirklich existiert. Die Version, die 2006 in Duisburg gezeigt wurde, ist um zwanzig Jahre angewachsen. »Why it was so fast, all these years have passed?«, wie der Filmemacher einmal singt.

Zu Gast: Friederike Horstmann, Marian Kiss und Jan Peters

Freitag, 17. April, 21:00 Uhr

KINO FÜR KIDS

Kinotreff für Kinder gehörloser Eltern und gehörlose Kinder, aber auch offen für alle anderen Kinder

Gezeigt werden visuell verständliche Filme für 3- bis 6-Jährige, präsentiert von SprachSignal und www.kinotreff.wordpress.com

Kinotreff

Samstag, 18. April, 15:30 Uhr reservieren

WERCKMEISTER HARMÓNIÁK / DIE WERCKMEISTERSCHEN HARMONIEN

HU/DE/IT, 2000, 145 Min., OmU, DCP

Regie: Béla Tarr
Darsteller*innen: Lars Rudolph, Hanna Schygulla, Peter Fiz, János Derszi, Georgi Rositsch

Ein visionärer Film über die Verführbarkeit des Menschen und den ständigen Kampf zwischen Utopie, Schöpferkraft und Obskurantismus. Ein okkulter Wanderzirkus mit allerlei morbider Ausstattung kommt zu Besuch in ein verarmtes Dorf irgendwo in Ungarn. Es kommt zu merkwürdigen Begegnungen und Reaktionen, ausgelöst durch einen in einem LKW untergebrachten Walfisch.

Der Film besticht trotz seiner Länge von 145 Minuten mit gerade einmal 39 Einstellungen, die allesamt als choreografische und cinematografische Meisterleistungen gelten. Das B-Movie Progamm von 2003 warb mit: "Deutsche Erstaufführung!"

Sonntag, 19. April, 19:00 Uhr reservieren
Samstag, 25. April, 21:00 Uhr reservieren

SÁTÁNTÁNGO / SATANSTANGO

HU/DE/CH, 1994, 450 Min., OmU, DCP

Regie: Béla Tarr
Darsteller*innen: Mihály Vig, János Derszi, Erika Bók, Éva Almássy Albert, Putyi Horváth

Aus dem B-Movie Archiv: "Wer sich für Satanstango ins Kino setzt, um einen ganzen Arbeitstag mit diesem Film zu verbringen, tut, was er immer hätte tun müssen, insbesondere wenn er sich mit Filmen beschäftigt; er meditiert, versunken in Bildern. Man lernt in diesem Film die Welt in einer Einheit zu sehen, möge die Lernzeit auch noch so lange dauern." Mehr muss nicht gesagt werden. Nur: Für kleine Snacks und Flüssiges aus Ungarn wird gesorgt!

Mit 2 Pausen ca. um 15:00 und 18:00 Uhr, Eintritt 10 bis 14 Euro.

Sonntag, 26. April, 12:00 Uhr reservieren

Dokumentarfilmsalon: ALLO LA FRANCE

FR/CH, 2023, 78 Min., OmU, digital

Regie: Floriane Devigne

Kaum vierzig Jahre alt und schon total "passé": Leise verschwindet die Telefonzelle aus dem französischen Stadtbild. Regisseurin Floriane Devigne macht sich auf eine archäologische Suche nach diesen kommunikativen Artefakten des 20. Jahrhunderts und ihren vielen Geschichten. Humorvoller Roadmovie über bröselnde Infrastruktur, gesellschaftlichen Wandel und das erste Telefonat mit der großen Jugendliebe.

Trailer

Webseite

Dienstag, 28. April, 20:00 Uhr reservieren