B-Movie - das Kino auf St. Pauli
im Hinterhof und ohne Werbung

Unser Programm im Juni 2023

Programmbild Juni 2023: El Pampero Cine - StŘrmisches Kino aus Argentinien

El Pampero Cine - Stürmisches Kino aus Argentinien

Laura Citarella + Mariano Llinás + Agustin Mendilaharzu + Alejo Moguillansky

Vor rund 20 Jahren begannen befreundete Filmemacher*innen in Buenos Aires, auf eine neue Art Filme zu machen. Voller Phantasie, Magie, Absurdität und in wechselnden Rollen vor und hinter der Kamera bis zu Produktion und Vertrieb eroberten sie das Kino mit dem Wind des Pampero, also im Sturm. Sie wollten filmisches Erzählen einfacher machen, rausgehen und filmen, zusammen mit anderen Künstler*innen und wie in einer großen Familie: Film als Lebensart. Ihre Filme sollten frei entstehen, Experimente und das Probieren möglicher und unmöglicher Ideen zulassen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Fiktion als Thema: Geschichten von Geschichten in Geschichten zu erzählen und filmisch zu reflektieren. Daraus entwickelte sich ein borgesianisches Kino.

Das Pampero-Programm führt von "Balnearios" (2002) über die erfolgreichen "Historias Extraordinarias" (2008) und die schon legendäre Kino-Serie "La Flor" (2018) bis zu "Trenque Lauquen", dem neuen Film von Laura Citarella. Wir freuen uns sehr, sie bei uns im Kino begrüßen zu können und mit ihr über ihren Film und "El Pampero Cine" zu sprechen. Wir zeigen dazu ihr Spielfilm-Debüt "Ostende", beide mit Laura Paredes als Hauptdarstellerin. Mit im Programm sind die Pandemie-Komödie "La edad media" (The Middle Ages) von Alejo Moguillansky sowie das grandiose Polit-Drama "Argentina,1985", zwar kein Pampero-Film, doch Mariano Llinás hat das Drehbuch mit verfasst.

39. Kurzfilm Festival Hamburg - Now!
6.-11.Juni 2023 / im B-Movie vom 7.-11. Juni

In Wettbewerben, exklusiv kuratierten Filmprogrammen und Begleit-Veranstaltungen feiert das Kurzfilm Festival Hamburg die kurze Form und blickt unter dem Motto "NOW!" auf zeitgenössische Dringlichkeiten. Ziel ist die Ermittlung einer gemeinsamen Zukunft durch konstruktive, künstlerische Beiträge aus der Gegenwart. Ein inhaltlicher Fokus liegt dabei auf der multiperspektivischen Beschäftigung mit Deutschland.

Mehr Informationen unter festival.shortfilm.com/de

Donnerstag,
01.06.
18:00
Freitag,
02.06.
22:00
Samstag,
03.06.
18:00
22:00
Sonntag,
04.06.
18:00
Mittwoch,
07.06.
19:00
21:30
Donnerstag,
08.06.
19:00
21:30
Freitag,
09.06.
17:00
19:30
22:00
Samstag,
10.06.
17:00
19:30
22:00
Sonntag,
11.06.
17:00
19:30
Mittwoch,
14.06.
20:00
Donnerstag,
15.06.
20:00
Samstag,
17.06.
19:00
22:00
Sonntag,
18.06.
17:00
20:00
Donnerstag,
22.06.
19:30
Samstag,
24.06.
19:00
23:59
Sonntag,
25.06.
18:00
20:00
Donnerstag,
29.06.
20:00

Die Veranstaltungen im Einzelnen

Hamburg-Premiere - Der Aktuelle: Trenque Lauquen

AR/DE, 2022, 260 Min., OmU, DCP

Regie: Laura Citarella
Darsteller*innen: Laura Paredes, Ezequiel Pierri, Rafael Spregelburg

Die Biologin Laura sucht in der Provinzstadt Trenque Lauquen nach einer Blume und verschwindet. Rafael und Ezequiel, die sie lieben, aber nichts voneinander ahnen, wollen verstehen, was geschehen ist. Zuletzt las sie ein Buch von Alexandra Kollontai, alte, geheimnisvolle Liebesbriefe tauchen auf, und etwas Unheimliches geschieht im See der Stadt. Rätsel im Mikroversum verweben sich fragmentarisch mit einem Road Movie, einer Liebes- und Detektivgeschichte bis zum SciFi-Thriller.

Laura Citarella über Trenque Lauquen:
"Ein Film, der sich aus verschiedenen Arten von Frauen zusammensetzt. Frauen, die Frauen jagen. Detektivinnen. Wissenschaftlerinnen. Frauen, die aus verschiedenen Gründen weglaufen. Die Kartographien von Büchern als Anleitung für das Leben. Mutterschaft. Die Aneignung von Territorien. Verliebte Männer. Das Edle mancher Männer. Die Idiotie der gleichen Männer. Die Bürokratie und die Blumen. Die Stadt. Die Menschen. Die Tiere. Die Pflanzen. Das Unbekannte."

Der borgesianische Funke von "La Flor" (Mariano Llinás) ist auf "Trenque Lauquen" übergesprungen. Kein Zufall, Laura Citarella ist wie Llinás am Kollektiv "El Pampero Cine" beteiligt, das mit überbordenden Filmerzählungen bekannt wurde. "Dahinter steckt eine Idee, die mit dieser Form des Filmemachens zu tun hat: Zusammenkommen, reden, Anekdoten erzählen, Abenteuer erleben, sogar arbeiten, das sind alles große Möglichkeiten der Liebe, der Freundschaft. Das ist es, was das Filmen ausmacht. Das ist es, worum es beim Filmemachen geht." (Página 12)

am Do. 01.06. zu Gast: Laura Citarella und Ezequiel Pierri

Donnerstag, 01. Juni, 18:00 Uhr
Sonntag, 04. Juni, 18:00 Uhr reservieren
Samstag, 24. Juni, 19:00 Uhr reservieren

Hörbar: Jana Irmert, Ashes / Oblique Noir, Mimesis and Failure

Blurred Edges - Festival für aktuelle Musik

http://www.hoerbar-ev.de

https://www.vamh.de/blurred_edges/info

Freitag, 02. Juni, 22:00 Uhr
H├Ârbar

Ostende

AR, 2011, 85 Min., OmeU, DCP

Regie: Laura Citarella
Darsteller*innen: Laura Paredes, Julián Tello, Santiago Gobernori, Débora Dejtiar

Laura macht einen Kurzurlaub im argentinischen Ostende, abseits der Saison. Auf dem Programm stehen Erholung am Strand, Rituale der Muße und kleines Glück. Doch irgendetwas stört: kleine Rätsel, beunruhigende Situationen, ein älterer Mann mit zwei jungen Frauen. Was geht da vor sich? Zwischen diesen Universen und Denkweisen über das Kino - Rohmer und Hitchcock oder so - pendeln "Ostende" und Laura hin und her und geben ein paar Spritzer Leichtigkeit hinzu. Dann, am Wochenende, kommt ihr Freund. Wie ein Abgesandter der Außenwelt bricht er in Lauras mysteriösen Mikrokosmos ein, dem sie sich schwer entziehen kann. Wenn sie doch Recht hätte?

Laura Citarella (* 1981) studierte Filmregie an der "Universidad del Cine" in Buenos Aires, ist seit 2005 im Kollektiv von "El Pampero Cine" und hat z. B. "La Flor" produziert. In ihren Filmen greift sie gern verschiedene Seiten von Lauras auf, Frauen mit dem gleichem Namen und fortgesetzten oder unterschiedlichen Geschichten. So lässt sich auch ihr neuer Film "Trenque Lauquen" wie eine Art Fortsetzung von "Ostende" betrachten.

Samstag, 03. Juni, 18:00 Uhr reservieren
Sonntag, 25. Juni, 20:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 29. Juni, 20:00 Uhr reservieren

Hörbar: TROUM / FEMURL

Blurred Edges - Festival für aktuelle Musik

http://www.hoerbar-ev.de

https://www.vamh.de/blurred_edges/info

Samstag, 03. Juni, 22:00 Uhr
H├Ârbar

IKFF: IW 6: I Can See the Sun but I Can't Feel it Yet

"Africans With Mainframes": Über die Entstehung elektronischer Musik.
Englische Konversationstherapie in "I Can See the Sun but I Can't Feel it Yet".
Wie geht man mit Identitätsklau um, fragt "A Kind of Testament".
Von wiederholten Sequenzen und flimmernden Bildern: "Repetitions".
"Watch the Fire or Burn Inside It" - Die Insel brennt.

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Mittwoch, 07. Juni, 19:00 Uhr

IKFF: IW 8: Cinematic Cracks

"Apostles of Cinema": Tansanische Filmschaffende über ihre Filmgeschichte.
Müllberge und seltene Erde in "Terra Mater".
Ins "Dog-Apartment" mit einem gealterten Balletttänzer.
Nicht mehr trauern in "The Sun is Missing".
"Now, I also, am here": China, Asienspiele '90.
Eine Kinovorführung in der Fabrik: "All Tomorrow's Parties".

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=38

Mittwoch, 07. Juni, 21:30 Uhr

IKFF: IW 7: Escaping

"Bezuna" untersucht die Komplexität der Flucht aus einem Kriegsgebiet.
Physisch oder existentiell, gutartig oder bösartig - "Our Pain".
In "Through The Window" Shanghai im Lockdown.
1979, der erste Nachtclub für Araber in "Pacific Club"
"Bigger on the Inside" ist eine Reflexion über das Verlangen.

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Donnerstag, 08. Juni, 19:00 Uhr

IKFF: LAB 3: Oh Pleasure Up Yours!

weiß um das komplexe Verhältnis von Blick, Geschlecht, Lust, Macht und Bildern, feiert aber gleichzeitig die Lust an Filmen und Lust durch Filme.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=45

Donnerstag, 08. Juni, 21:30 Uhr

IKFF: IW 2: Echoes From the Ground

Ein Gedanken-Spiel-Film: "45th Parallel".
Die Reise in der Reise - "Mother Earth's Inner Organs".
Erinnerungen auf VHS in "Wild Flowers".
Bleiben wir zusammen, fragt in "Your Voice Only" die Frau des Gastarbeiters.
"Hatef Sada", das Echo am Telefon hallt nach.
Anwesenheit aus schwarz feministischer Erinnerung: "Pastoral Malaise".

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=26

Freitag, 09. Juni, 17:00 Uhr

IKFF: LAB 1: Auf dem rechten Auge blind

Filmische Reaktionen auf rechtsextreme Gewalt und strukturelle Blindheit der staatlichen Institutionen gegenüber Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=42

Freitag, 09. Juni, 19:30 Uhr

IKFF: IW 1: Rebirthing

"Der Molchkongress" möchte die Tiere nutzen.
In "Afterlives" leben Dinge weiter.
Eine Katze verrät die Rätsel des Lebens in "On The Birthday of The Wind"
Wo sind all die Erinnerungen, fragt "Saving Some Random Insignificant Stories".
"The Altar": Ohne Absicht trotzdem tot.
"Leila", 64, Transfrau in Afghanistan, sucht ihren Platz.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=24

Freitag, 09. Juni, 22:00 Uhr

IKFF: IW 3: Precious Lives

Bei Vollmond verschwimmt alles in "Upwards Tide".
"If You Don't Watch the Way You Move": John Cage beim Schweigen zuhören.
"West Lounge" erzählt von einem unglücklichen Ereignis.
Gewalttätige Vergangenheit verstehen in "Neighbour Abdi".
Die "Alpha Kings" verkaufen sich im Internet.
Balconing in "Daydreaming So Vividly About Our Spanish Holidays".

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=28

Samstag, 10. Juni, 17:00 Uhr

IKFF: IW 4: Kreuzungen

In "Dildotectonics" kreuzen sich Ideen für ein anderes Begehren.
Nachts erotische Routinen, tagsüber auf sich fokussiert: "Andy and Charlie".
"In the Big Yard Inside the Teeny-Weeny Pocket" zeigt Trennung und Verbindung. Filmische Muskelanbetung in "Les Sports X-trem".
Im Cartoon "Amok" versucht der Protagonist nicht zu töten.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=30

Samstag, 10. Juni, 19:30 Uhr

IKFF: IW 5: Look At Me

"Chomp It!" - eine unkonventionelle Allegorie auf das Leben in Singapur.
"Terror Has No Shape": Horror übers Rassentrauma.
In "Will You Look At Me" findet ein lang ersehntes Gespräch statt.
Architektur, Kolonialismus und der weibliche Körper in "Through a Shimmering Prism, We Made a Way".
Das Theaterstück in der kurzen Form: "Fala da Terra (Voice of the Land)".

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=32

Samstag, 10. Juni, 22:00 Uhr

IKFF: LAB 5: We Need to Talk

zeigt auf, wie vielfältig die Migrationsgeschichten vom asiatischen Kontinent nach Deutschland sind und wie sich die Filmemacher:innen in der Geschichte, die sie erzählen, positionieren.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=47

Sonntag, 11. Juni, 17:00 Uhr

IKFF: LAB 4: Alltag und Aufruhr. Gegenerzählungen aus der DDR

Wilde, wütende Filme treffen auf Widerstands-Nester, Alltagsbeschreibungen und den Verdruss einer erschöpften Gesellschaft.

https://ticketing.shortfilm.com/real/online.php?page=1&eid=40

Sonntag, 11. Juni, 19:30 Uhr

Hörbar: How to get away by car

Blurred Edges - Festival für aktuelle Musik

http://www.hoerbar-ev.de

https://www.vamh.de/blurred_edges/info

Mittwoch, 14. Juni, 20:00 Uhr
H├Ârbar

La Edad Media / The Middle Ages

AR, 2022, 90 Min., OmeU, DCP

Regie: Alejo Moguillansky, Luciana Acuña
Darsteller*innen: Cleo Moguillansky, Alejo Moguillansky, Luciana Acuña, Lisandro Rodrìguez, Walter Jakob

Was machen ein Filmemacher und seine Familie in der Pandemie? Alejo Moguillansky, seine Frau Luciana Acuña, Tochter Cleo und Hündin Juana drehten im Lockdown spielerische Szenen, die ihnen zum "innen gefangenen Leben" einfielen. Daraus entstand ein längerer, ebenso ernster wie humorvoller Film. Mit dabei im engen Kreativ-Raum sind Pandemie-Routinen, Absurditäten von Online-Unterricht, -Arbeit und -Shopping. Wir wären nicht in Argentinien, wenn nicht auch die galoppierende Inflation, unsichere Politik und Überlebens-Fragen der Kultur mit "eingeschlossen" wären.

Alejo Moguillansky (* 1978) ist Regisseur, Autor, Schauspieler, Editor, Produzent und unterrichtet Film an der "Universidad del Cine" in Buenos Aires. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Castro" (2009), "El loro y el cisne" (The Parrot and the Swan, 2013) und "El escarabajo de oro" (The Gold Bug, 2014). Zusammen mit seiner Frau Luciana Acuña und ihrer "Grupo Krapp" inszeniert er außerdem Tanzstücke und Theater.

Donnerstag, 15. Juni, 20:00 Uhr reservieren
Sonntag, 18. Juni, 20:00 Uhr reservieren
Sonntag, 25. Juni, 18:00 Uhr reservieren

Argentina, 1985

AR/US, 2022, 140 Min., OmU, DCP

Regie: Santiago Mitre
Darsteller*innen: Ricardo Darín, Peter Lanzani, Alejandra Flechner, Laura Paredes

Staatsanwalt Julio Strassera (Ricardo Darín)und sein Assistent Luis Moreno Ocampo (Peter Lanzani) bereiten den ersten Zivilprozess gegen führende Generäle der argentinischen Junta (1976-1983) vor. Sie müssen in kurzer Zeit unanfechtbare Beweise für deren grausame Verbrechen vorlegen, um die Anklage zu stützen. Doch Polizei und Justiz sind auf dem rechten Auge blind. Wer für die Verurteilung der Angeklagten kämpft, gerät unter massiven Druck und in Gefahr, doch Strassera lässt sich nicht einschüchtern. Mit einem motivierten Team junger Juristen und auch mit seinem bissigen Humor gelingt es ihm, sich an die scheinbar unmögliche Aufgabe zu wagen und eine Fülle von Beweisen zu ermitteln. Mit den Aussagen der Zeug*innen wird die Anklage unerschütterlich. Anfangs noch skeptisch, wird Strassera zum mutigen Verfechter des "Nie wieder - Nunca más!"

Santiago Mitre und Mariano Llinás nutzten für ihr fesselndes Gerichts-Polit-Drama die Berichte von Zeug*innen, die 1985 im realen Prozess vor Gericht aussagten. Eindrucksvoll ist die Vernehmung von Adriana Calvo, gespielt von Laura Paredes, die auch an "Ostende" und "Trenque Lauquen" beteiligt war. Das Schluss-Plädoyer von Staatsanwalt Strassera ist die Originalrede aus dem Prozess. Erstmals verurteilte ein Zivilgericht die Mitglieder einer Militärregierung.

Santiago Mitre (*1980) wurde mit seinem Debüt "El Estudiante" (2011) bekannt. Sein zweiter Film "Paulina" (2015) erhielt in Cannes den Fipresci-Preis. Der erste große internationale Erfolg gelang ihm mit "La Cordillera" (2017), ebenfalls mit Mariano Llinás als Co-Autor und Ricardo Darín in der Hauptrolle.

Mariano Llinás (* 1975) ist Regisseur, Autor, Produzent, Schauspieler und der Mentor des kinematografischen Universums von "El Pampero" Cine". Von seinem Debüt mit dem Dokumentarfilm "Balnearios" (2002) über "Historias extraordinarias" (2008) bis zu seiner schon legendären Kino-Serie "La Flor" (2018) schuf er seine eigene Art von Filmen, sowohl spielerisch als auch radikal und literarisch, mit der Neuinterpretation des Voice-over als eines seiner markantesten Stilmittel.

Samstag, 17. Juni, 19:00 Uhr reservieren
Sonntag, 18. Juni, 17:00 Uhr reservieren
Donnerstag, 22. Juni, 19:30 Uhr reservieren

Q-Movie Bar präsentiert: Weekend

GB, 2011, 97 Min., OmU, DCP

Regie: Andrew Haigh
Darsteller*innen: Tom Cullen, Chris New, Johnathan Race

Zwei Männer lernen sich Freitagnacht in einer Schwulenbar irgendwo in England kennen und verbringen die Nacht miteinander. Eine Situation, wie sie beide offensichtlich schon öfter erlebt haben. Glen und Russell sind sehr unterschiedlich, Russell sehr introvertiert über seine Lust an Männern schweigend, Glen sehr extrovertiert und stolz, schwul zu sein. Am Samstag kommen sie sich so nahe, dass Glen nicht mehr weiß, ob er am Sonntag wie geplant in die USA auswandern wird.

Andrew Haigh nähert sich den Figuren an einem eher nur halben, aber umso intensiveren Wochenende liebevoll und mit Humor. Noch immer einer der wahrsten und schönsten Liebesfilme der jüngeren Vergangenheit.

http://www.q-movie-bar.de

Samstag, 17. Juni, 22:00 Uhr reservieren

Midnight Movie: The Texas Chain Saw Massacre / Blutgericht in Texas

US, 1974, 83 Min., OmU, DCP

Regie: Tobe Hooper
Darsteller*innen: Marilyn Burns, Allen Danziger, Paul A. Partain, Gunnar Hansen

Der erste Slasherfilm, die Geburt des ikonischen Leatherface - und ein brutaler Abgesang auf den Amerikanischen Traum: Tobe Hoopers Hillbilly-Horror von 1974 hat bis heute nichts von seiner hypnotischen Kraft verloren.

Als Vorfilm ein Kurzhorror aus Hamburg:
INTENSION von Dennis Albrecht, mit einer Einführung des Regisseurs.

Samstag, 24. Juni, 23:59 Uhr reservieren