Gisela Tuchtenhagen prägte als eine der ersten Kamerafrauen und Dokumentarfilmerinnen der Bundesrepublik den dokumentarischen Film grundlegend. Mit ihrer präzisen, beobachtenden Bildsprache sowie ihrer respektvollen Haltung gegenüber ihren Protagonist*innen schuf sie Werke, deren politische, gesellschaftliche und ästhetische Relevanz bis heute trägt. Charakteristisch für ihre Arbeit ist das genaue Hinhören. Diese zugewandte Haltung0 schafft Raum für die Erfahrungen der Personen vor ihrer Kamera und macht soziale Ungleichheiten sowie Arbeits- und Lebenswelten im Spannungsfeld von Migration, Geschlecht und Klasse sicht- und spürbar.
Nach einer Fotografieausbildung studierte sie von 1968 bis 1971 - in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und politischer Proteste - an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Anschließend arbeitete sie bis 1979 als Kamerafrau, Co-Autorin und Filmeditorin mit Klaus Wildenhahn zusammen. Es folgten zahlreiche Dokumentarfilme, die sie in eigener Regie und im Auftrag des NDR realisierte. Als Lehrende für Dokumentarfilm an der dffb, der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) und der Fachhochschule Dortmund prägte sie zudem Generationen von Filmemacher*innen.
Gemeinsam mit dem Metropolis Kino präsentieren wir in diesem Monat eine Auswahl aus ihrem umfangreichen Werk. Die Filmvorführungen werden von Gesprächen mit Gästen begleitet.
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Mittwoch, 02.09. |
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Sonntag, 20.09. |
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Freitag, 25.09. |
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Sonntag, 27.09. |
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Mittwoch, 30.09. |
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Zentraler Treffpunkt für experimentelle Musik, www.hoerbar-ev.de
| Mittwoch, 02. September, 20:00 Uhr : to be announced | reservieren |
| Mittwoch, 09. September, 20:00 Uhr : Birgit Ulher / Dario Sanfilippo / Eden Carrasco / Benjamin Vergara | reservieren |
| Mittwoch, 23. September, 21:00 Uhr : Hörbar Exchanges 3 | reservieren |
| Donnerstag, 24. September, 21:00 Uhr : Hörbar Exchanges 3 | reservieren |
| Freitag, 25. September, 21:00 Uhr : Hörbar Exchanges 3 | reservieren |
| Mittwoch, 30. September, 20:00 Uhr : Hamburg Free-Improv Community | reservieren |
DE, 2025, 79 Min., OV, digital
Regie: Lotta Schwerk
Darsteller*innen: Emma Suthe, Merle von Mach, Marie Tragousti
Die Berliner Teenager Leonie und Marlene sind sich sicher, dass nichts sie trennen kann. Doch Leonie verliebt sich in Naomi, entfernt sich von ihrer besten Freundin und verlässt die Großstadt. Ein wildes und ungefiltertes Porträt eines queeren Erwachsenwerdens.
| Donnerstag, 03. September, 20:00 Uhr | reservieren |
| Sonntag, 06. September, 19:00 Uhr | reservieren |
Regie: Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric
Kamera: Gisela Tuchtenhagen, Schnitt: Margot Neubert-Maric
Der Film führt uns nach Heide/Holstein, genauer gesagt in den Hohnbeerkrog (Hochdeutsch: Hahnbeerkrug), eine Kneipe, die seit den 1840er Jahren eine Art Oktoberfest in Dithmarschen zelebriert, um an die Zeit der Bauerngemeinschaften zu erinnern. Männer, Alkohol und Rituale, dazwischen viele interessierte Beobachtungen und kleine Momente - natürelk op Platt snakt. Der erste Film in Co-Regie von Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen über das norddeutsche Landleben.
Zu Gast sind Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric.
| Samstag, 05. September, 17:30 Uhr | reservieren |
ZULETZT ENTSCHEIDET IMMER DAS GLÜCK
DE, 2011, 84 Min., OmU, digital
Regie: Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric
Kamera: Gisela Tuchtenhagen, Schnitt: Margot Neubert-Maric
Die Bingo-Tasche ist immer gepackt. Gisela, Christel, Elke, Helga und Emmi leben auf dem platten Land in Schleswig-Holstein. Die Männer schon unter der Erde, nehmen sie ihr Leben selbst in die Hand, nützt ja nichts. Und Bingo gehört für sie dazu. Mit dem Bus fahren die Frauen in die Bingo-Säle der Region, drei- bis viermal die Woche. Die Filmemacherinnen begleiten in ihrem zweiten norddeutschen Heimatfilm die gestandenen Frauen jedoch nicht nur in die holzgetäfelte Zwischenwelt aus Bingo-Blöcken, mitgebrachten Stullen und Schlachtereigewinnen. In ihren eigenen vier Wänden lassen sie ihnen Raum zu erzählen von ihrem arbeitsreichen Leben, in dem ihnen nichts geschenkt wurde. Sie alle gehören zur "verlorenen Generation", die nach dem Krieg früh anpacken musste, früh heiratete und Kinder bekam. Ein ungeschönter und doch liebevoller Film über gestandene, Plattdeutsch sprechende Landfrauen, ihre Wünsche und Träume und ihre Hoffnung auf das große Los. (9. dokumentarfilmwoche hamburg, 2012)
Zu Gast sind Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric
Ab 22:00 Uhr gibt es dann das legendäre B-Movie Bingo!
| Samstag, 05. September, 19:30 Uhr mit Bingo | reservieren |
DE, 1990-99, 110 Min., OV, digital
Regie: Fredo Wulf & Quinka F. Stoehr
Kamera: Quinka F. Stoehr & Gisela Tuchtenhagen
Strasburg, Mecklenburg-Vorpommern. Es ist der Sommer 1990, Währungsumstellung. Herr Brattig, ein westdeutscher Sparkassenberater, und Frau Küchle, eine Bankangestellte, lernen sich kennen; Herr Kroh, der ehemalige Leiter der Verkehrspolizei, träumt von einem eigenen Autohaus, und der 12-jährige Chrissie sammelt Pionierwimpel, die er als Pastorensohn früher nicht besitzen konnte. Bis 1996 werden diese und andere Geschichten forterzählt.
Wie stellen sich die unterschiedlichen Gesprächspartner*innen den Veränderungen einer neuen Gesellschaftsordnung? Was wird aus ihren Wünschen und Vorstellungen?
Mit empathischen Interviews zeichnet der Film einen ambivalenten Moment deutsch-deutscher Geschichte nach.
Mit Gespräch.
| Dienstag, 08. September, 20:00 Uhr | reservieren |
FILM UND LIVESESSION MIT JOHN KITIME
TZ, 2018, 93 Min., OmeU, digital
Regie: Amil Shivji, Rebecca Corey
Darsteller*innen: John Kitime und der Band Wahenga
Die Dokumentation erzählt die Geschichte John Kitimes und seiner 2018 gegründeten Band Wahenga (The Ancestors), die längst vergessene tansanische Musiken aus der Zeit der Unabhängigkeit (#Zilipendwa) wieder aufleben lassen. Ein lebendiger Ausflug in einen Teil tansanischer Musikgeschichte, der Einblicke in deren Distributionswege und Infrastruktur gibt.
In Kooperation mit dem Salon International e.V.
Im Anschluss Livesession/Music Lecture mit John Kitime: John Kitime ist nicht nur Musiker (E-Gitarre) sondern auch Chronist der tansanischen Musikkultur. Wann immer es ihn möglich ist, bereist er das Land, um Tonaufnahmen von bisher nicht beachteten Musiken vorzunehmen, vermeintlich verloren gegangene Tonträger aufzuspüren und zugänglich zu machen.
Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.
| Donnerstag, 10. September, 19:00 Uhr im Anschluss Livesession/Music Lecture mit John Kitime | reservieren |
Gezeigt werden visuell verständliche Filme für 3- bis 6-Jährige, präsentiert von SprachSignal und www.kinotreff.wordpress.com
Eintritt frei.
| Samstag, 12. September, 15:30 Uhr | reservieren |
Regie: Serap Berrakkarasu, Kamera & Schnitt: Gisela Tuchtenhagen
Die zwei Filmemacherinnen begleiten türkische und ostdeutsche Frauen am Fließband der Hawesta-Fischfabrik in Lübeck - kurz nach der Wiedervereinigung. Die Arbeit im Akkord ist hart, der Rücken schmerzt, der Brathering färbt die Hände braun und der Fischgeruch ist allgegenwärtig. Zuhause warten die Hausarbeit und der Garten. Dort erzählen die Frauen offen von ihren Hoffnungen und Träumen, von den Überlegungen, in die Türkei zurückzukehren, und von den Spuren der Umwertung aller Werte, die die Wiedervereinigung bei den ostdeutschen Frauen hinterlassen hat. Auch wenn Sprache und Kultur der Kolleginnen verschieden sind, teilen sie die Erfahrung der Verlorenheit in der Fremde, der harten Arbeit und der Hingabe an ihren Garten. Ein für die Zeit ungewöhnliches und starkes Dokument.
| Samstag, 12. September, 19:30 Uhr | reservieren |
DE, 2021, 83 Min., OmeU, digital
Regie: Jutta Riedel, Mirek Balonis
Tunte als Schimpfwort: schwule Sau, blöde Tunte, das gebrochene Handgelenk. Laute Schwule, bunt, schrill, können die die Schwulen präsentieren?, fragt Volker im Film.
Neun junge Männer aus der Provinz lernen sich Ende der 1980er in Hamburg kennen, werden Freunde und fummeln sich seitdem u.a. beim CSD als Schwarzwaldmädel auf. Sie agieren noch heute anarchisch mit sehr viel Spaß. 2018 schenken sie dem Manneken Pis ein selbstgemachtes Dirndl - das erste weibliche Kostüm des Brüsseler Wahrzeichens seit 400 Jahren.
Die Interviewthemen reichen von Kindheit über Coming-out, Sexualität und Aids-Krise bis zu Pflege und Tod der Eltern. Durch die unterschiedlichen Archiv-Medien und Animationsteile wird der Film zum Generationenporträt der deutschen Schwulenbewegung.
Anschließend Bar!
| Samstag, 12. September, 22:00 Uhr | reservieren |
Regie: Claudia Willke
Kamera: Gisela Tuchtenhagen
Die 88-jährige Tänzerin Trudi Schoop ist drei Wochen zu Gast in einer Schweizer Psychiatrie für Langzeitpatient*innen. Täglich ermutigt sie die Teilnehmer*innen, ihre Gefühle und Eigenarten in Bewegungen umzusetzen. "In dem ich alle meine Seiten im Tanz ausdrückte, lernte ich zu akzeptieren", sagt sie. "Ich möchte, dass meine Patienten dies auch können."
Zu Gast sind Claudia Willke und Gisela Tuchtenhagen.
| Sonntag, 13. September, 18:00 Uhr | reservieren |
Regie: Regie: Gisela Tuchtenhagen
Die Insel ist ein Verein, der Menschen mit Behinderung im Alltag begleitet und ein selbstbestimmtes Leben unterstützt. Dort treffen sich donnerstagnachmittags Ingrid, Gerald, Dorette, Ulf und Michael, um Kaffee zu trinken und beisammen zu sein. Giesela Tuchtenhagen begleitet diese fünf Protagonist*innen in ihrem Alltag, zuhause, bei der Arbeit, beim Besichtigungstermin des Pflegeheims. Häufig hört man sie hinter der Kamera antworten, kichern oder Fragen stellen. "Ein zutiefst menschlicher Film über das ganz normale Leben, der geradezu exemplarisch für die Arbeitsweise seiner Regisseurin steht." (Arsenal)
Zu Gast ist Gisela Tuchtenhagen.
| Donnerstag, 17. September, 20:00 Uhr | reservieren |
Darsteller*innen: Klaus Wildenhahn, Rudolf Körösi, Peter Nestler u.a., Regie, Drehbuch, Kamera: Gisela Tuchtenhagen
Im WDR gab es Mitte der 70er Jahre die Sendereihe "Telekritik", in der das Medium Film selbst zum Thema wurde. Die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen nahm das WDR-Fernsehen unter die Lupe. Der Film behandelt Merkmale, Produktionsbedingungen und Ziele des Dokumentarfilms in medienpolitischen Umfeld der BRD der 1970er Jahre. Er spannt den Bogen von Klaus Wildenhahns biografischen Notizen über seine Kindheit im Nachkriegs-Deutschland - die Hoffnung auf ein befreites Leben und der Einfluss der Jazz-Musik, die ein persöhnlicher Zugang zum Filmemachen für ihn waren. Im zweiten Kapitel geht es um Kameramann Rudolf Körösi, der einen technisch-handwerklichen Zugang zum Dokumentarfilm und seine ganz eigene Beobachtungsweise und freie Arbeit an einem Thema ohne Drehbuch beschreibt. Das dritte Kapitel erzählt vom Vorbild der britischen Dokumentarfilmschule um John Grierson als kollegiale Zusammenarbeit zu einem gesellschaftlichen Labor. Das vierte Kapitel behandelt die Arbeits- und politischen Rahmenbedingungen der Produktion von Dokumentarfilmen bei WDR und NDR und vergleicht diese mit dem schwedischen Fernsehen, für welches der nach Schweden emigrierte Dokumentarfilmer Peter Nestler arbeitete. Der fünfte und letzte Teil beschreibt die konstitutiven Merkmale des gesellschaftlich relevanten Dokumentarfilms.
Zu Gast ist Gisela Tuchtenhagen.
| Samstag, 19. September, 19:00 Uhr | reservieren |
BRD, 1974/75, 59 Min., OV, 16mm
Regie: Klaus Wildenhahn, Kamera & Schnitt: Gisela Tuchtenhagen
Dietmar Schönherr moderierte ab 1973 die erste Talkshow des deutschen Fernsehens, "Je später der Abend". Klaus Wildenhahn und Gisela Tuchtenhagen begleiteten Schönherr im Auftrag des NDR bei der Produktion seiner letzten zwei Sendungen. Interessant ist dabei der Blick auf die Produktionsbedingungen des Fernsehens. Die Schwarz-Weiß-Ästhetik der analogen Kamera setzt diese und den Protagonisten auf kunstvolle Art in Szene.
Zu Gast ist Gisela Tuchtenhagen.
| Samstag, 19. September, 21:00 Uhr | reservieren |
BRD, 1979/80, 110 Min., OV, 16mm
Regie: Klaus Wildenhahn
Kamera: Gisela Tuchtenhagen
Im Mittelpunkt des dokumentarisch-poetischen Films steht der Arbeiterdichter und Bandoneonspieler Günter Westerhoff. Der Film begleitet ihn bei Lesungen, zu Hause mit seiner Familie und im Ruhrgebiet zwischen Essen, Gelsenkirchen und Mülheim. Anhand seiner Lebensgeschichte als ehemaliger Bergarbeiter werden die Menschen und die Sozialgeschichte der Region eindrucksvoll und poetisch dargestellt.
Zu Gast ist Gisela Tuchtenhagen.
| Sonntag, 20. September, 18:00 Uhr | reservieren |



DE, 2004-06, 84 Min., OF, 35mm
Regie: Quinka F. Stoehr
Ihr Leben spiegelt sich in ihrer künstlerischen Handschrift. "Ich werde immer ein leiser Mensch bleiben", sagt Gisela Tuchtenhagen über sich. Genauso leise und sensibel wie die mehrfach ausgezeichnete Grimme-Preisträgerin ist auch ihr filmisches Porträt: Eine komplexe, warmherzige Annäherung an das wechselvolle Leben der Frau, die in den 70er Jahren zu den ersten Kamerafrauen gehörte. Gemeinsam mit ihr begibt sich der Film auf Spurensuche, fügt Bruchstücke aus Kindheit und Studienjahren, aus Vergangenheit und Gegenwart zusammen und zeichnet so das Bild einer lebensklugen Frau und versierten Dokumentarfilmerin, deren künstlerische Arbeit untrennbar mit ihrer Biografie verbunden ist.
Mit Gespräch.
| Dienstag, 22. September, 20:00 Uhr | reservieren |
DE, 2007, 52 Min., OV, digital
Regie: Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen
Kamera: Gisela Tuchtenhagen
"Bilder, die bleiben" dokumentiert den Abschied und Tod der 45-jährigen krebskranken Gesine Meerwein, die sich wünschte, in diesem Prozess von Freundinnen begleitet zu werden. Fast vier Jahre rechnet sie damit, bald sterben zu müssen, erlebt aber immer wieder Phasen der Besserung. Als die Dreharbeiten beginnen, weiß niemand, dass es jetzt tatsächlich die letzten drei Monate ihres Lebens sind. Behutsam und zugewandt begleitet der Film sie bei ihren letzten Endscheidungen und Wünschen, und ist bis heute Dokument der damals sich im Aufbruch befindlichen selbstbestimmten Hospiz- und Sterbebewegung.
Zu Gast ist Gisela Tuchtenhagen.
| Samstag, 26. September, 19:00 Uhr | reservieren |
WEGLAUFEN KANN KEINER
DE, 2014/15, 90 Min., OmU, digital
Regie: Gisela Tuchtenhagen & Margot Neubert-Maric, Drehbuch & Kamera: Gisela Tuchtenhagen, Schnitt: Margot Neubert-Maric
In ihrem dritten gemeinsamen Film geht es um die norddeutsche Trauerkultur und ihr Handwerk: Sargtischler und -träger, Bestatter, Totengräber, Totenbitter und Totenfrauen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Für sie alle ist der Tod Alltag, und alle sprechen sie Plattdeutsch in verschiedenen regionalen Dialekten.
Zu Gast sind Gisela Tuchtenhagen & Margot Neubert-Maric.
| Samstag, 26. September, 21:00 Uhr | reservieren |
IE/UK, 2020, 88 Min., OmU, DCP
Regie: Damian McCarthy
Darsteller*innen: Johnny French, Leila Sykes, Ben Caplan
Bevor im neuen Jahr Damian McCarthys neuer Horrorfilm "Hokum" in die Kinos kommt, gehen wir zurück zu seinem Debüt - einem minimalistischen, klaustrophobischen Geisterfilm, realisiert mit einem Budget von nur 250.000 Pfund. Isaac, der sein Gedächtnis verloren hat, willigt ein, auf die Nichte eines Freundes aufzupassen. Olga ist eine erwachsene Frau, leidet aber an einer mysteriösen Krankheit. Unter einer Bedingung: Isaac muss eine Kette tragen, die verhindert, dass er Olgas Zimmer betreten kann. Aber sind die beiden wirklich allein in dem abgelegenen Haus?
| Samstag, 26. September, 23:59 Uhr | reservieren |
Kamera: Gisela Tuchtenhagen, Regie & Produktion: Margot Neubert-Maric & Gisela Tuchtenhagen, Schnitt Margot Neubert-Maric
Siegfried Jahnke, Klaus Rintelen und Bruno Niedzwetzki sind drei von 250.000 politisch inhaftierten DDR-Bürgern, die als junge Männer in den 1950er und 60er Jahren zufällig und willkürlich von Geheimpolizei und Justiz aus ihrem Leben gerissen wurden und jahrelang in den Knästen und Zuchthäusern des SED-Staates einsaßen. Alle drei berichten von den Erfahrungen der Verhöre, Folter, Strafen und Isolation - und von ihren Strategien, diese Vergangenheit zu bewältigen.
Zu Gast sind Gisela Tuchtenhagen & Margot Neubert-Maric.
| Sonntag, 27. September, 18:00 Uhr | reservieren |